Wie die Stadt (keine) günstige Wohnungen bekommt

PNN vom 15. Mai 2018: Wie Text und Überschrift überhaupt nicht zusammen passen.

In der Ausgabe vom 15. Mai 2018 hat sich die PNN mal wieder der Themen der steigenden Mieten und des fehlenden Wohnraums angenommen.
Gut so:

http://www.pnn.de/potsdam/1284222/

Die Analyse enthält viele gute und richtige Fakten.
In Suchportalen und bei den städtischen Gesellschaften wird kaum noch freier Wohnraum angeboten.
Es gibt oft 10 x soviele BewerberInnen.
Bei Neuvermietungen werden meist über 12 €/ m² gefordert, es gibt jede Menge Beispiele für ganz teure Angebote.
Und die Zahl der preisgünstigen Sozialwohnungen sinkt kontinuierlich.
Der Bedarf bei Menschen mit einem Wohnberechtigungsschein ist viel höher.

Doch dann – kommt nichts.

Es gibt kein städtisches Konzept für bezahlbaren Wohnraum.
Die städtische Gesellschaft Pro Potsdam will 1000 neue Sozialwohnungen bauen – bis 2027. Ansonsten verweist die PNN auf geplante Verhandlungen mit dem Land über Kreditverlängerungen und Bauprojekte, die vielleicht irgendwann auch preisgünstige Wohnungen anbieten.

Logische Schlussfolgerung: „SPD-Fraktionschef Pete Heuer sieht die Stadt auf dem richtigen Weg.“

Na klar.

Und dann erschließt sich auch die Überschrift des Artikels:

Potsdam soll günstige Wohnungen bekommen“.

Wo und wie denn???

 

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