Zustände wie in der Weimarer Republik …

… hat die PNN heute analysiert.

Die Kritik des Bündnisses „Stadtmitte für alle“ an der Mauschelei bei der Erarbeitung der Beschlussvorlage zur Gestaltung eines neuen „Kreativ Quartiers“ nahm man in der Tageszeitung zum Anlass, um festzustellen:

“ Kritik von links und rechts am erzielten Kompromiss für das Kreativhaus Rechenzentrum: Sowohl das linksalternative Bündnis „Stadtmitte für alle“, als auch die rechtspopulistische AfD haben nun in Mitteilungen die Pläne der Stadt für einen Fortbestand des Baus in der Breiten Straße bis Ende 2023 sowie den danach geplanten Ersatzbau gegeißelt.“

Es ist also wieder wie in der Weimarer Republik: Die Radikalen von Links und Rechts gefährden die arme Potsdamer Demokratie.
Deren Unfähigkeit, Betroffene, BürgerInnen, Initiativen wirklich ehrlich und offen zu beteiligen, deren völlig fehlende Bereitschaft, eine Stadtmitte für alle zu gestalten und deren Kungelei mit einer Stiftung für eine neue Militärkirche spielen dann natürlich keine Rolle.

Und dann wundert man sich noch über den Beifall für „den Wiederaufbau der Garnisonkirche“ und die Kritik an den Kosten aus der rechten Ecke.

Krass, wie sich Geschichte wiederholt und welche Rolle in dieser Stadt lokale Medien dabei spielen.
Aber vielleicht hat gestern (Dienstag, den 22. Mai 2018) jemand in der „Anstalt“ die Analyse der Medienlandschaft gesehen.
Passt.

http://www.pnn.de/potsdam/1286347/

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