Über 300 Menschen beim Stadtspaziergang!

Aktionstag „Gemeinsam gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn“ in Potsdam

Über 300 Menschen haben sich in Potsdam heute an einem „Kritischen Stadtspziergang“ im Rahmen des europaweiten Aktionstages beteiligt.

Der Spaziergang führte bei schönstem Frühlingswetter zu Orten, wo Immobilieninvestor*innen die Stadt verändern.
Beim geplanten Mega – Projekt auf dem ehemaligen RAW – Gelände, beim Bau einen Privatmuseums auf dem Brauhausberg oder in der Speicherstadt wurde deutlich, welche Verdrängungsmechanismen solche Investor*innenprojekte in Gang setzen und wie investorenorientiert die kommunale Politik in Potsdam ist.
Viele der Spaziergänger waren zum ersten Mal in dem künstlichen und menschenleer wirkenden Quartier „Speicherstadt“.  Von Firmen wie die Groth – Gruppe oder der  Prinz von Preußen AG wurden dort Luxus – Anlageobjekte geschaffen haben, die hier kaum jemand bezahlen könnte.

Stattdessen wird ganz real geplant, dass letzte bezahlbare Wohnquartier im Staudenhof abzureißen. Student*innen haben kaum eine Chance, in Potsdam ein bezahlbares WG – Zimmer zu bekommen. 21 m² für 550 € bietet der „Jutekiez“ – was für eine Frechheit und was für eine Verwertungsdynamik bei Immobiliengeschäften.

Zeit dem in Potsdam endlich Einhalt zu gebieten, sagen die Aktivst*innen von „Stadt für alle“ und haben einen offenen Brief an SPD, Linke und Grüne in Potsdam geschickt. Hier ist er zum Nachlesen:

Offener Brief Aktionstag

Für alle interessierten Spaziergänger gab es einen Aktionsreader mit allen Beiträgen und ganz vielen Infos zu den Stationen und Orten des Spaziergangs – auch der ist hier nachzulesen und herunter zu laden:

Reader Aktionstag

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