Stadt spricht sich gegen Kirchenschiff aus!

nach rechts gedreht

Die SVV vom 03.06.2020 ist ein Wendepunkt in der Geschichte der Stadt und der des Wiederaufbaus der Hof- und Garnisonkirche in Potsdam. Der Antrag der CDU-Fraktion, dass die Stadtverordneten den originalgetreuen Wiederaufbau des Kirchenschiffes als Ziel der weiteren Debatte um das Areal an der Plantage mit aufnehmen sollen, fiel mit großer Mehrheit durch.

Ab heute handelt die Stiftung Garnisonkirche mit ihrer Zielsetzung – originalgetreuer Wiederaufbau – gegen die Interessen der Stadt. Gleiches gilt für die Bundesregierung mit ihrem Beschluss, 750.000 Euro für eine Machbarkeitsstudie zum Bau des Kirchenschiffes bereitzustellen.

Hier der SVV-Beschluss zum 4-stufigen Verfahren für eine neue Lösung im Komplex Plantage, Garnisonkirche, Rechenzentrum:

Hier der abgelehnte Ergänzungsantrag der CDU:

und hier der ebenfalls abgelehnte Änderungsantrag der Fraktion DIE aNDERE:

Bewegung im Konflikt um das Strandbad?

Wie das anhängende Schreiben zeigt, gibt es offensichtlich ein wenig Bewegung im Streit um das Strandbad Babelsberg.
Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten bietet an zu prüfen, die Ausdehnung der Liegewiese um 60 m zu verlängern – …
… wenn die Stadtverordneten am Mittwoch dem vorliegenden Vertrag zu zustimmen.

Was tatsächlich nach ein wenig Bewegung zum angeblich „alternativlosen, ausgehandelten“ Vertrag klingt ist bei Nachlesen der Vereinbarung eine ziemliche Unverschämtheit.
Die Stiftung bietet an, zu prüfen. Das würde sie aber nur tun, wenn die SVV dem
vorliegenden Vertrag ohne Veränderung zu zustimmen.
Das fühlt sich nicht nur nach Erpressung an.

Gegenvorschlag: Die Stadt Potsdam bietet an, die jährlichen Zuschüsse an die SPSG zu prüfen, wenn die Stiftung auf diesen komischen historischen „Drive“ verzichtet. Wenn nicht, dann zahlen wir nicht mehr.

Es bleibt dabei: Gegen diese Ignoranz hilft nur der Druck von der Straße!
Mittwoch, den 3. Juni 2020 ab 14.00 Uhr am Unicampus Griebnitzsee.