EINE Stadt für alle?

Wir dokumentieren eine Genderanalyse des Potsdamer Wohnungswesens

Ein Teil der Fragen, auf die die Analyse eine Antwort sucht oder gibt.

Gendergerechtes Wohnen geht einher mit der Forderung des bezahlbaren Wohnens.  Mehrheitlich Frauen zahlen mehr als 30 Prozent ihres Einkommens für die Miete. Die Benachteiligung von Frauen wird bei den Haushalten, die 50 Prozent oder mehr des Einkommens für die Miete verwenden müssen, besonders deutlich. Hier sind doppelt so viele Frauen betroffen wie Männer.  Vor allem alleinerziehende und ältere, alleinstehende Frauen haben ein erhöhtes Armutsrisiko und brauchen günstige Wohnungen.

Bei der Vorstellung der Broschüre bestätigte der Vertreter der Stadtverwaltung, Herr Jekel die genderspezifischen Defizite des Potsdamer Wohnungsmarktes: „Es gibt ein Missverhältnis beim vorhandenen Bedarf und den verfügbaren Wohnungsgrößen.“ Das kommunale Wohnungsbauunternehmen Pro Potsdam soll ein Teil der Lösung werden. Es sollen mehr kleinere und flexiblere Wohnungen geplant werden, die sowohl für größere Familien als auch für alleinstehende Seniorinnen geeignet seien.

Wir können nur hoffen, dass die Pro Potsdam  auch solche Wohnungen mal baut UND nicht ständig an der Preisschraube dreht (siehe Preistreiber Pro Potsdam (http://potsdam-stadtfueralle.de/2020/10/15/preistreiber-propotsdam/).

Unter post@frauenzentrum-potsdam.de kann die o.g. Broschüre bestellt werden.

Die Digitalfassung kann hier heruntergeladen werden.

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