Erhalt ist möglich, Erhalt ist nötig!

Seit Jahren behaupten Vertreter*innen der Stadt Potsdam sowie die der Stiftung Garnisonkirche, dass mit dem Bau des Turms der Garnisonkirche aus baurechtlichen wie brandschutztechnischen Gründen der Abriss zumindest eines Teils des Rechenzentrums erforderlich wäre. Die dieses Jahr neu gegründete Ortsgruppe von Architects for Future e.V. hat führende Experten um eine Prüfung des Sachverhaltes gebeten. Die Gutachter stellen im Pressegespräch die Ergebnisse ihrer fachlichen Prüfung vor stehen zu Fragen Rede und Antwort.

Die eingeladenen Expert*innen sind:
Bau- und Planungsrecht: Christoph Conrad, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht sowie Verwaltungsrecht. Leinemann & Partner Rechtsanwälte mbB Berlin, https://www.leinemann-partner.de/
Brandschutz: Helmuth Bachmann, Brandassessor und Prüfingenieur für Brandschutz
Baukosten und Nachhaltigkeit: Prof. Eike Roswag, Technische Universität Berlin/ ZRS Architekten Ingenieure, Berlin. https://www.nbl.berlin/https://www.zrs.berlin/de/

Zudem stellen Frauke Röth, Mitglied des Sprecher*innenrats des RZ, und Prof. Philipp Oswalt, Initiator des Lernorts Garnisonkirche, beide zudem gegenwärtig Vertreter des RZ im 4-Phasen-Prozess des Oberbürgermeisters, ihre Fachaufsichtsbeschwerde vor, mit der sie den Darlegungen der Stadt Potsdam bzgl. der Rahmenbedingungen für den 4-Phasen-Prozess entgegentreten.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 17. August 2021, 11 Uhr im Kunst- und Kreativhaus Rechenzentrum, im Kosmos (EG, Dortustraße 46, 14467 Potsdam) statt.

Die Initiative Architects for Future Deutschland gründete 2020 einen gemeinnützigen Verein in Solidarität zur Friday for Future Bewegung. Die ehrenamtlichen Aktivisten aus der Baubranche setzen sich für die Einhaltung der Ziele des Pariser Klimaabkommens und die Begrenzung der Erderwärmung auf maximal 1,5° ein. Ein wesentlicher Baustein hierbei ist, Um- und Weiternutzung statt Abriss. Nicht nur werden wertvolle und schwindende Ressourcen bei einem Abriss und Neubau verschwendet, sondern auch bedeutend mehr Energie. Bei der Betrachtung der Energiebilanz des gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes fällt auf, dass durch die Bewertung von grauer Energie eine Sanierung jedem Neubau, selbst dem von Passivhäusern, vorzuziehen ist.

Mehr zur Initiative unter: https://www.architects4future.de/uber-uns

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