Ein ganz kleiner, aber wichtiger Schritt…

hin zur ersten sozialen Erhaltungssatzung in Potsdam wurde jetzt getan.

Nach immerhin fast 4 Jahren tut sich tatsächlich was beim Thema „Soziale Erhaltungssatzung“ für ein Quartier in Potsdam!
Nach x Verzögerungen und genauso vielen Verlängerungen durch Verwaltung und Stadtverordnetenversammlung hat die Stadt jetzt tatsächlich ein Unternehmen für das sogenannte Feinscreening gefunden. Hier geht es darum, die reale soziale Zusammensetzung einer erhaltenswerten Quartiersstruktur zu erforschen.
Beauftragt wurde das Berliner Unternehmen LPG mbH, was auf diesem Gebiet bereits umfangreiche Erfahrungen aufzuweisen hat.

Bereits in diesen Tagen werden dazu umfangreiche Umfragebögen an alle Haushalte im Untersuchungsgebiet verschickt.
Diese sollen dann bis zum 25. Oktober 2022 zurückgeschickt werden. Sie sind die Grundlage einer anonymen Datenerhebung über die soziale Zusammensetzung der Wohnbevölkerung.

Und dies wiederum würde dann die Voraussetzung für die tatsächlich allererste „Soziale Erhaltungssatzung“ in Potsdam werden!
Deshalb gilt es jetzt natürlich, dass sich möglichst viele Menschen beteiligen und ihre soziale Situation darstellen. Um dies zu unterstützen, lädt die Anwohner*inneninitiative „Teltower Vorstadt für jeden Mittwoch Abend zum Mittwochstresen ins Haus 2 im Kulturzentrum Freiland ein! Außerdem wird es ein FAQ mit den wichtigsten Hinweisen zum Ausfüllen der Fragebögen geben.
Am Dienstag, den 11. Oktober 2022 organisiert die Stadt eine Informationsveranstaltung im Haus Spartacus im Freiland, die ab 19 Uhr beginnt.

Interessant ist das jetzt festgelegte Untersuchungsgebiet. – hier genau mit den einbezogenen Straßen!
Neben der unmittelbaren Nachbarschaft des geplanten – und hoffentlich nie umgesetzten – IT Centrums auf dem ehemaligen RAW Gelände in der Schlaatzstraße wird auch Babelsberg Süd einbezogen!
Warum stattdessen die Semmelhaack – Häuser am Hauptbahnhof rausgefallen sind scheint uns ein Rätsel. Vielleicht lohnt es sich, hier mal laut zu fragen.

Also: Beteiligt Euch, wenn Ihr in dem betroffenen Gebiet wohnt!
Immerhin können in einem künftigen Milieuschutzgebiet Häuser nicht mehr so leicht verkauft, Miet – in Eigentumswohnungen umgewandelt werden und unterliegen viele Investitionen einem Genehmigungsvorbehalt.

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