Hofberichtserstattung in der PNN

Die PNN und der Tagesspiegel haben am Samstag, den 4. April 2020 eine Sonderbeilage von 20 Seiten der Stiftung „Preußische Schlösser und Gärten Berlin – Brandenburg“/ SPSG veröffentlicht und verbreitet.

In Anbetracht der vielen Konflikte um Badestellen, Fahrradfahren, Grillen und vieler anderer Bedürfnisse des Alltags ist dies schon ein ziemlich einseitige Stellungnahme unserer Lokalzeitungen.

Wir dokumentieren: Offener Brief an die PNN

Sehr geehrtes PNN-Team,

ich habe die PNN abonniert um, ganz im Sinne der Aufgaben einer Zeitung, Informationen, Hintergründe und diverse Meinungen zu aktuellen und relevanten Themen zu erfahren. Dazu zählt natürlich auch über Angebote, gerade im kulturellen Bereich, informiert zu werden und entsprechende Anbieter zu Wort kommen zu lassen.
Was meines Erachtens aber überhaupt nicht klar geht sind Beilagen wie die der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten in der Wochendausgabe Ausgabe vom 4. April.

  • Warum wird mir eine zeitungsgroße, 20 Seiten (!) starke, als Programm getarnte und unkommentierte Selbstinszenierung der SPSG in die Tageszeitung gelegt? Das überschreitet ein ‚zu Wort kommen lassen‘ von einer Kulturanbieterin bei weitem und ohne den PNN als ‚Schutz‘ hätte das jeder „keine Reklame/kostenlose Zeitungen“-Aufkleber am Briefkasten aussortiert.
  • Ist den PNN nicht bewusst, dass die SPSG neben ihrem kulturellen Angebot vor allem eine sehr mächtige und aktive politische Akteurin, besonders in der Potsdamer Stadtpolitik ist? Wie rechtfertigen die PNN in diesem Kontext solch eine subjektive umfangreiche Beilage zur Zeitung, sowohl inhaltlich also auch die Dienstleistung der Verteilung über das Kundennetz der PNN betreffend?
  • Wie findet solch eine umfangreiche subjektive Beilage einer Stiftung den Weg in die Tageszeitung? Welche Kriterien gibt es für solch eine Leistung und welche geschäftlichen Absprachen stehen dahinter?

Bitte haben Sie Verständnis, dass eine ehrliche Beantwortung dieser Fragen Grundlage für ein Fortbestehen meines Abonnements ist.

Auch in Potsdam: „Die Welt nach Corona wird heute ausgehandelt!“

Wir dokumentieren:
Proteste der Stadtgesellschaft gegen die Einschränkung der Grundrechte, gegen Versammlungsverbote und denunziatorische Kontrollen.

Am Freitag, den 3. April 2020 haben rund 30 Menschen aus der Stadtgesellschaft in Potsdam dagegen protestiert, dass unter dem Deckmantel des Infektionsschutzgesetzes Demokratie ausgehölt, Grundrechte beschnitten und die Freiräume der Menschen in der Stadt geschlossen werden.

Hier ist die Erklärung der Initiator*innen und einige Bilder der Aktion in der Innenstadt.
Ach so: Polizei und Ordnungsamt kamen leider zu spät. Es ist die Zeit, wo wir neue, kreative Aktionsformen finden.

C Film

Infektionsgefahr eindämmen

Das war der „Housing Action Day“ in Potsdam!

Und: Das sind die markierten Objekte „Möblierten Wohnens“ in Potsdam

Hier findet man eine Zusammenstellung aller Objekte, Besitzer*innen, Vermittler*innen, Höhe der Mieten und viele Daten und Bilder zu den Objekten.

Wir fordern Euch auf: Meldet uns weitere Wohnungen und Häuser, wo mit dem Geschäftsmodell „Möblierten Wohnens“ auf skandalöse Weise Gewinn gemacht wird!

Schreibt uns, schickt Bilder, gerne Mietverträge (die fast immer rechtlich nicht zulässig sind!), wir behandeln alles vetraulich.
Aber, wir versprechen: Wir werden solche Vermieter*innen öffentlich machen, Nerven und ihr Geschäftsmodell beschädigen!

blog@potsdam-stadtfueralle.de

Housing Action Day in Potsdam 2020

 

Faire Bezahlung statt Klatschen!

Wir dokumentieren: Presseerklärung der Initiativgruppe für das Bürgerbegehren für faire Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen am Ernst von Bergmann Klinikum

… wenn die Realität die politischen Debatten einholt.
Was wäre eigentlich, wenn die angesprochenen Politiker*innen der SPD mal VOR einer solchen Krise handeln würden – bei ganz vielen Themen in dieser Stadt.

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Gerade in der Krise: Leerstand in Potsdam beenden!

Es gibt Hunderte „Möblierte Wohnungen“ in Potsdam, die leer stehen, es gibt ehemals besetzte Häuser, die leer stehen, Ferienwohnungen …
Und das in einer Zeit, wo alle „Zuhausebleiben“ sollen.
Aber was ist mit wohnungslosen Menschen?
Aber was ist mit Geflüchteten in Übergangsheimen?

Leerstand beenden!
Wohnungen für alle!
Ferienwohnungen und „Möblierte Wohnungen beschlagnahmen!

Housing Action Day in Potsdam:

Aktionen in der Innenstadt: Mietenwahsinn stoppen!

Abriss und Mietenwahnsinn stoppen!
Der Staudenhof soll nach dem Willen der sogenannten Rathauskooperation nach Ablauf des Jahres 2023 (Bis dahin gilt ein Moratorium) abgerissen werden. Im Augenblick befindet sich das Grundstück im Besitz der städtischen Pro Potsdam, nach Abriss würde das Gelände, wie im Fall der ehemaligen Fachhochschule, parzellisiert, verkauft und neu bebaut werden, höchstwahrscheinlich aber nicht durch städtische Unternehmen. Auch der Staudenhof soll für ein weiteres Rückwärts gewantes, Preußisches Bauprojekt weichen. Wenn es in dem neuen Quartier noch Sozialwohnungen geben sollte, sind sie auf eine Laufzeit von 15 – 20 Jahren begrenzt. Der Staudenhof ist ein Bauprojekt aus der DDR. Es realisierte die Vorstellung, das ArbeiterInnen und „normale“ BürgerInnen in den Innenstädten wohnen sollten. Das ist bis heute der Fall, denn an diesem Ort sind die Mieten im Vergleich bezahlbar und die Innenstadt bleibt nicht nur den Reichen dieser Stadt vorbehalten!

Kein Abriss! Wohnraum für Alle!

Ausgangssperre für Immobilienspekulation!

Stoppt das Geschäftsmodell mit „Möblierten Wohnungen“ in Potsdam!
Zum europaweiten „Housing Action Day“ markiert das Netzwerk „Stadt für alle“ besonders skandalöse Objekte in der Stadt.

Hier dokumentieren wir die Presseerklärung.
Am Samstag, den 28. März 2020 werden wir hier die vielen Aktionen in Potsdam online begleiten, Fotos, Aufrufe und Initiativen öffentlich machen.

PM Möblierte Wohnungen

Offener Brief der BI „Babelsberger Wasserfreunde“

Wir dokumentieren:

Offener Brief: An die Stadtverordneten der Stadt Potsdam zum Konflikt um das Strandbad, den Seesportclub und die Stiftung

Sehr geehrte Stadtverordnete, sehr geehrter Stadtverordneter,

mit großer Bestürzung haben wir erfahren, dass der Hauptausschuss der Stadtverordnetenversammlung bereits heute über den Vertrag mit der Stiftung über die Verlegung des Strandbades Babelsberg beraten und u.U. bereits eine Vorentscheidung treffen will, bevor überhaupt eine ernstzunehmende Bürgerbeteiligung stattgefunden hat.

Dieser Vertrag geht ganz stark zu Lasten der Stadt, vor allem der Babelsberger Bevölkerung durch die starke Einschränkung der Bademöglichkeiten in Babelsberg und zu Lasten des Seesportclubs. Er widerspricht den Wünschen der Bevölkerung und völlig Ihren Beschlüssen zum Klimanotstand. Es werden vorhandene Ressourcen vernichtet. Während der Coronakrise, bei der noch sehr viel Mittel benötigt werden, um die sozialen und wirtschaftlichen Folgen zu mildern, ist ein solcher Beschluss völlig unangebracht.

Deshalb bitten wir Sie ganz dringend, diesem Beschluss zurückzustellen bis wieder eine breite öffentliche Diskussion möglich ist und achten Sie bitte auch darauf, dass durch die Schlösserstiftung keine vorzeitigen Maßnahmen, wie Abbruch der Bootshalle, ergriffen werden. Für diesen Beschluss besteht keinerlei Eile!

Bitte nehmen Sie die Petition zum Strandbad und Bootshaus zur Kenntnis mit über 2200 Unterschriften: https://www.openpetition.de/petition/online/rettet-das-strandbad-babelsberg

Mit freundlichen Grüßen

im Auftrag der Initiative „Babelsberger Wasserfreunde“

Klara Müller , Ekkehart Schöll

Housing Action Day – hier und überall, heute und immer…

Unter den dramatischen Entwicklungen der Coronakrise haben auch und vor allem soziale und politische Bewegungen zu leiden, deren Bewegungs – und Aktionsfreiheit gerade erheblich eingeschränkt ist.

Deshalb hat auch das große Bündnis für den Housing Action Day am 28. März 2020 beschlossen, auf die geplanten großen Demonstrationen und Aktionen zu verzichten.
Gleichzeitig verweist das Bündnis auf der Pressemitteilung – siehe unten – darauf, dass es gerade jetzt wichtig ist, dass in den Städten Sofortmaßnahmen ergriffen werden, um Zwangsräumungen zu verhindern, Wohnungslosen zu helfen, ein Moratorium für Mieten zu erlassen und zweckentfremdete Wohnungen wieder für Menschen nutzbar zu machen.

Diesen Forderungen schließen wir uns als Netzwerk „Stadt für alle“ an und fordern den Oberbürgermeister der Stadt und die Verwaltung zum sofortigen Handeln auf:

  • Keine Zwangsräumungen, keine Stromabschaltungen.
  • Gemeinschaftsunterkünfte auflösen, die Menschen in Wohnungen, die bisher als Ferienwohnungen genutzt wurden unterbringen.
  • Sofortiger Verzicht auf Mieterhöhungen für die Zeit der Krise.
  • Keine Baugenehmigungen für stadtpolitisch umstittene Projekte.

https://www.housing-action-day.net/

„Housing Action Day – hier und überall, heute und immer…“ weiterlesen

Trotz der Einschränkungen des öffentlichen Lebens …

… der Protest gegen den unsäglichen Deal von Schlösserstiftung und Stadtverwaltung Potsdam geht weiter!
Heute haben rund 15 Aktivist*innen Transparente aufgehangen, Flugblätter verteilt, Unterschriften gesammlt.
Und sie haben viel Zustimmung gefunden.
Unser Widerstand geht weiter!
Keine Verkleinerung des Strandbads! Keine Vertreibung des Seesportklubs!
Badestellen bleiben!

BI „Babelsberger Wasserfreunde“

„Trotz der Einschränkungen des öffentlichen Lebens …“ weiterlesen