Wohnen für Menschen statt für Profite

Aufruf des „Aktionsbündnis gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn“

… zum weltweiten Housing Action Day am 28.03.2020
… Das Netzwerk „Stadt für alle“ Potsdam gehört zu den Erstaufrufern!

Zusammen zeigen wir: Es gibt Protest, Widerstand, Solidarität und Alternativen!  
Mehr unter:

https://www.housing-action-day.net/

Hier ist der aktuelle Aufruf:

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Auch in Krampnitz: Geschichte wird gemacht!

Krampnitz: Dauerhafte Erinnerungsstätte des Militarismus?

Etwas eigenartig kommt mir das Ganze doch vor. Ticke ich richtig oder die anderen 178. 000 Potsdamer? Krampnitz mit seinen maroden Kasernen soll zum Stadtteil von Potsdam ausgebaut werden und steht unter Denkmalschutz. Die Kasernen und die militärische Anlagen werden auf Jahrzehnte einen Stadtteil mit 10 000 Einwohnern prägen und keiner fragt nach warum und ob der Denkmalschutz sinnvoll und angemessen ist. „Na ja, da kann man schon mal nachfragen warum das unter Denkmalschutz steht“, aber weiter gehen die Kommentare nicht. Irgendwie komme ich mir mit meinen Bedenken vor wie der Falschfahrer auf der Autobahn, der im Radio von einem Falschfahrer hört und empört ausruft: „Nicht einer, hunderte!“.

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Wer macht eigentlich Stadtpolitik?

BürgerInnen fordern das Vorkaufsrecht juristisch sicher zu gestalten!

Wieder einmal stellt ich die Frage, wer in Potsdam eigentlich Stadtpolitik macht.
Im Fall der möglichen Verdrängung der Mieter*innen in der Wichgrafstraße 11 in Babelsberg hat die Verwaltung ihre Einschätzung vorzeitig und ohne weitere Prüfung öffentlich gemacht: Es gäbe keine rechtssichere soziale Erhaltungssatzung in Potsdam. Das ist so, als wenn sie dem Eigentümer auf dem Silbertablett mitteilt: Mach doch, verkauf einfach zum Spekulationspreis.

Wir dokumentieren die Stellungnahme der Mieter*inneninitiative:

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Geschichten vom Potsdamer Wohnungsmarkt

In Potsdam nichts Neues …

In den letzten Wochen gab es eine Menge neuer Nachrichten vom Potsdamer Wohnungsmarkt.
Leider sind die – wie so oft – wenig erfreulich für die Mehrheit der Menschen, die eine neue, bezahlbare Wohnung in der Stadt suchen. Sie werfen im Gegenteil, ein Schlaglicht darauf, wie und von wem in Potsdam welche Wohnungen gebaut und angeboten werden.

Vieles davon haben uns Mieter*innen aus Potsdam mitgeteilt und gebeten, das öffentlich zu machen.

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Milieuschutz vor Baugenehmigung

Wir dokumentieren: Offener Brief der Anwohner*inneninitiative Teltower Vorstadt

In der nächsten Stadtverordnetenversammlung hat die Anwohner*inneninitiative Rederecht. Sie werden ihre Sichtweisen, Einwendungen und Stellungnahmen öffentlich machen können. So – wie sie es in zwei Beteligungsverfahren getan haben – ohne, dass es irgendeine inhaltliche Antwort gegeben hätte.
Deshalb demonstrieren die Anwohner*innen morgen auch mit vielen anderen Initiativen vor der Stadtverordnetenversammlung dafür, endlich wirkliche und wirksame Bürgerbeteiligungen zuzulassen.

Hier dokumentieren wir den offenen Brief:

Die Stadtgesellschaft fordert: Beteiligt uns endlich!

Kundgebung vor dem Rathaus – wer ist dabei?

Für die Kundgebung anläßlich der Stadtverordnetenversammlung am Mittwoch, den 6.11.2019 haben wir viele verschiedene Mieter*innen -, Bürger*innen – und Kulturinitiativen der Stadt zusammengefunden.

Unter dem Dach des Netzwerkes „Stadt für alle“ demonstrieren an diesem Tag:

Anwohner*inneninitiative Teltower Vorstadt
Mieter*inneninitiative Wichgrafstraße 11
BI für ein Potsdam ohne Garnisonkirche
Kulturlobby
Potsdamer Mitte neu denken

Sprecher*innenrat Rechenzentrum
Bürgerbegehren für faire Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen in der Klinikgruppe Ernst von Bergmann

Nutzer*innenplenum Kulturzentrum Freiland

Hier ist noch einmal der Aufruf:

Kundgebung zur Stadtverordntenversammlung am 6. November 2019 vor dem Rathaus!

„Bürger*innen gemeinsam für eine soziale und kreative Stadt“

Unter diesem Motto und unter dem Dach des Netzwerkes „Stadt für alle“ rufen viele verschiedene Initiativen der Stadtgesellschaft dazu auf, am Mittwoch, den 6. November 2019 ab 14.30 Uhr vor dem Rathaus zu demonstrieren.

Anlass ist die nächste Stadtverordnetenversammlung, bei der viele, in Potsdam umstrittene Themen auf der Tagesordnung stehen: Die Pläne auf dem RAW Gelände, Soziale Erhaltungssatzungen, wie es mit dem Rechenzentrum weitergehen soll und auch das Bürgerbegehren für eine faire Bezahlung im Klinikum.
Gemeinsames Anliegen aller Initiativen ist das Einfordern realer und praktischer Beteiligung an wichtigen stadtpolitischen Entscheidungen. Sie sind es leid, mit Infoveranstaltungen, formalen Beteiligungsformaten, Szenarienworkshops und Gesprächen abgespeist zu werden, wenn die Ergebnisse längst feststehen.

Wir dokumentieren den gemeinsamen Aufruf:

Geht energetische Sanierung ohne Verdrängung?

Eine neue, spannende Studie der Rosa – Luxemburg – Stiftung …

… zeigt dies an vielen guten Beispielen.
Und beweist gleichzeitig, wie unsinnig das Argument ist, das energetische Sanierungen zwangsläufig zu viel höheren Mieten führen.
Oder umgedreht, durch einen Mietendeckel diese wichtige Klimaschutzmaßnahme nicht mehr möglich wäre.

Hier könnt Ihr die Studie lesen und herunterladen:

Stellungnahme der Besetzer*innen der Feuerbachstraße 36

Wir dokumentieren:

Pressemitteilung: Stellungnahme der Besetzer*innen der Feuerbachstraße 36

Am 19.10.2019 wurde die Feuerbachstraße 36 in Potsdam für einige Stunden besetzt. Die Besetzer*innen nehmen im Folgenden zur Besetzung selbst, zu Rückmeldungen aus der Nachbarschaft, der Presse und vom Besitzer des Hauses sowie zum Vorgehen der Polizei Stellung.

Vielen Dank für die Unterstützung!

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