Ein lebendiger Kiez braucht keinen IT Campus!

Am Sonntag fand in der Teltower Vorstadt ein spontanes Kiez – und Straßenfest mit Balkonmusik statt!
Rund 300 Menschen stellten Stühle, Tische und Sessel auf die Straßen und Parkplätze, teilten Infos, feierten ihren Kiez und tanzten zur tollen Musik von 5 Balkonen in dem Quartier.
Die Anwohner*inneninitiativen „Teltower Vorstadt“, welche das Fest mitorganisiert hatte, erneuerte auf der Straße und vom Balkon ihre Kritik am geplanten Großprojekt der RAW Potsdam GmbH und forderte, endlich eine „Soziale Erhaltungssatzung“ für den Stadtteil als Schutz vor Verdrängung und Mieterhöhung.

„Ein lebendiger Kiez braucht keinen IT Campus!“ weiterlesen

Mit Bußgeldverfahren gegen Kritiker*innen

Am 21. April 2020 haben rund 80 Menschen mit einem spontanen Spaziergang im Park Babelsberg den vorzeitigen Abrissbeginn am Strandbad und Bootshaus durch die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten verhindert.

Jetzt haben Dutzende Spaziergänger*innen und Aktivist*innen Anhörungen zu einem Bußgeldverfahren nach der damals gültigen Eindämmungsverordnung bekommen.
Damit könnte der Konflikt um das Thema „Strandbad“ erneut eskalieren.

Wir fordern die Stadt Potsdam dringend auf, den Vorwurf des Verstoßes gegen Eindämmungsverordnung und Infektionsschutzgesetz fallen zu lassen.
Alle Menschen vor Ort haben sich an Abstandsregeln gehalten, fast alle haben einen Mund – Nase – Schutz getragen, haben den Ort freiwillig und ohne Aufforderung verlassen.
Die hier versandten Anhörungen sind vollkommen willkürlich.

Anhängend finden alle Betroffenen einen von einem Anwalt geprüften Widerspruch, dieser muss persönlich und fristgerecht versandt werden:
Bitte meldet Euch bei uns, damit wir alle Fälle sammeln und beraten können!

„Mit Bußgeldverfahren gegen Kritiker*innen“ weiterlesen

Von Potsdam nach Panama und zurück

Wir hätten nie gedacht, so weit zu kommen.
Nach 6 Monaten intensiver Recherche, über 150 Dokumenten, vielen heißen Diskussionen veröffentlichen wir die Ergebnisse einer Recherche über das Geschäftsmodell eines international aufgestellten Konstrukts von Finanz – und Immobilieninvstoren in Potsdam.

Diese Dokumentation wurde von einem Rechercheteam im Netzwerk „Stadt für alle“ Potsdam erstellt. Ohne die Unterstützung von Übersetzer*innen, Grafiker*innen und vor allem dem Recherchenetzwerk „Correctiv“ wären wir nie soweit gekommen!

Danke!
Das geht natürlich an das Rechercheteam, den Grafiker, Übersetzer*innen und die Linke Potsdam für die finanzielle Unterstützung!!!

Die Dokumentation ist öffentlich! Sie kann heruntergeladen und soll verbreitet werden.
Eine „Stadt für alle“ geht nur mit dem Wissen darum, wem sie gehört!
Wir bitten lediglich, auf die Urheberschaft des Netzwerkes „Stadt für alle“ Potsdam zu verweisen.

Bei Fragen und Anregungen, wenn Ihr selbst solche Netzwerke erkunden wollt, wendet Euch an uns:

blog@potsdam-stadtfueralle.de

Ein erstes Fazit

Auf der hier anhängenden Erklärung ziehen wir ein erstes Fazit und wenden uns an die Politik und Verwaltung der Stadt Potsdam:

  • Schaffen Sie Transparenz! Die Bürger*innen der Stadt haben ein Recht darauf, zu wissen, „wem Potsdam gehört“! Machen Sie öffentlich, wenn internationale Finanz – und Immobilieninvestor*innen in Potsdam kaufen, verkaufen, investieren und spekulieren!
  • Erlassen und verabschieden Sie so schnell wie möglich eine Zweckentfremdungsverordnung! Darin muss ein klares Verbot der Umwandlung regulärer Mietwohnungen in „Möblierte Wohnungen zum befristeten Gebrauch“ enthalten sein!

Dokumente und Belege

Alle unsere Aussagen im dem Dossier „Von Potsdam nach Panama und zurück“ sind belegbar.
Wir haben im letzten halben Jahr in über150 Dokumenten, Webseiten, Bilanzen und Handels – bzw. Unternehmensregistern recherchiert und gelesen. Einige Male mussten wir Dokumente kaufen, oft übersetzen.

Hier findet sich eine erste Auswahl von Dokumenten als Belege und um selbst weiter zu recherchieren:

„Dokumente und Belege“ weiterlesen

Von Potsdam nach Panama und zurück …

Am Samstag, den 20. Juni 2020 werden wir endlich die große Recherche zu den Geschäftsmodellen internationaler Finanz – und Immobilieninvestoren in Potsdam veröffentlichen!

Dazu gibt es am Rathaus Potsdam ab 10.00 Uhr eine Aktion zum Thema „Möblierte Wohnungen“ und die Möglichkeit für Pressegespräche und Interviews mit den Aktivist*innen des Rechercheteams.

Hier ist die Presseeinladung:

Ab Samstag früh kann hier das gesamte Dossier mit der Geschichte, Grafiken, Namen und vielen Hintergrundaktionen gelesen und herunter geladen werden.

Bewegung im Konflikt um das Strandbad?

Wie das anhängende Schreiben zeigt, gibt es offensichtlich ein wenig Bewegung im Streit um das Strandbad Babelsberg.
Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten bietet an zu prüfen, die Ausdehnung der Liegewiese um 60 m zu verlängern – …
… wenn die Stadtverordneten am Mittwoch dem vorliegenden Vertrag zu zustimmen.

Was tatsächlich nach ein wenig Bewegung zum angeblich „alternativlosen, ausgehandelten“ Vertrag klingt ist bei Nachlesen der Vereinbarung eine ziemliche Unverschämtheit.
Die Stiftung bietet an, zu prüfen. Das würde sie aber nur tun, wenn die SVV dem
vorliegenden Vertrag ohne Veränderung zu zustimmen.
Das fühlt sich nicht nur nach Erpressung an.

Gegenvorschlag: Die Stadt Potsdam bietet an, die jährlichen Zuschüsse an die SPSG zu prüfen, wenn die Stiftung auf diesen komischen historischen „Drive“ verzichtet. Wenn nicht, dann zahlen wir nicht mehr.

Es bleibt dabei: Gegen diese Ignoranz hilft nur der Druck von der Straße!
Mittwoch, den 3. Juni 2020 ab 14.00 Uhr am Unicampus Griebnitzsee.

Was für eine coole Serie …

Im Netzwerk „Stadt für alle“ sind in den letzten Jahren eine Menge cooler, kreativer Flyer, Banner und Aufkleber entstanden, die inzwischen mit ihrer Farbe und dem Wiedererkennungswert das Stadtbild prägen.

Nun sind die nächsten entstanden, welche unsere Positionen in aktuellen Konflikten um die Stadtpolitik in Potsdam wiederspiegeln.
Hier sind sie und gleich mal die gesamte Sammlung zum Runterladen und verwenden.
Die Printformen gibt es beim Netzwerk und bei ganz vielen Initiativen vor Ort (Sputnik, Freiland, Kuze etc.)