Straube mit Rechenschwäche

PNN wie wir sie kennen. Schlechter Journalismus hat einen Namen: Peer Straube

Straube behauptet in der PNN vom 01.07.2019  „… Die Resolution (der Niemöller-Stiftung)  gegen die Garnisonkirche ist damit die einzige, die auf der Veranstaltung (dem Kirchentag) keine Mehrheit gefunden hat, insgesamt zehn wurden dort verabschiedet.“

Das ist falsch! Ein klarer Fall von Rechen- und Rechercheschwäche. In anderen Redaktionen hätte das Folgen.

Insgesamt wurden für den Kirchentag 15 Resolutionen eingereicht. Davon kamen 10 durch.  15 – 10 = 5 nicht 1, wie Straube behauptet.

Alles nachzulesen unter: https://www.kirchentag.de/index.php?id=16825

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Ehrenamtspreis 2019

… für eine liebenswerte „Stadt für ALLE“

Die Aktiven der Steuerungs- und Lenkungsgruppe im Prozess zur Machbarkeitsstudie für ein neues KreativQuartier haben am gestrigen Donnerstag eine „Anerkennung“ beim Ehrenamtspreis bekommen. Dieser Preis verursacht bei mir zwiespältige Gefühle. Sicherlich ist der verdient. Es wurden viel Zeit und Nerven investiert. Doch es gibt eine beängstigende Parallelität:

2018 bekamen das Bündnis Mietenstopp und die Initiative „Stadtmitte für Alle“ eine Anerkennung für ihr ehrenamtliches Engagement in der Kategorie „Entwicklung der Quartiere“. Im gleichen Jahr wurde die Fachhochschule abgerissen.

Jetzt bekommen die „Kreativen“ diesen Preis. Wenige Wochen nachdem erneut der Abriss des Rechenzentrums in der Stadtverordnetenversammlung bekräftigt wurde.

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Video der Woche, Barley-Heil

Die SPD wirbt zur Europawahl in einem kurzen Clip für Lohngerechtigkeit und gegen Lohndumping. Gute Sache eigentlich. Allerdings tut sie dies mit einem Symbol des deutschen Militarismus und Faschismus – der Garnisonkirche Potsdam.  Weniger Europa ist kaum denkbar.  

Seht selbst: https://www.facebook.com/47930567748/posts/10156415848927749/

Mindestens zwei Fragen ergeben sich dadurch: 

  1. Hat die Stiftung den Spot der SPD gesponsert oder sponsert die SPD die Stiftung?
  2. Hat die SPD den letzten Verstand an der Garderobe abgegeben und gegen einen Helm eingetauscht oder ist sie nur vom „linken“ Glauben abgefallen?

Fest steht: Wer hat uns verraten? Die Sozialdemokraten!

Bild der Woche

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Weil die Kirchgemeinde der katholischen Herz-Jesu-Kirche lieber ihr Geld in humanitäre Projekte steckt, statt eine neue Turmspitze zu errichten, setzte die Bürgerstiftung DUS-illuminated dem Turm am 02.Mai dauerhaft eine Licht-Spitze auf und machte somit einer weitere Kirche „sichtbar“.

Humanität vor Turmspitze – sehr christlich. Vielleicht geht den Potsdamer Turmbauern auch noch ein Licht auf.

Mit 102 Metern war Herz Jesu an der Roßstraße die höchste Düsseldorfer Kirche, bis am 17.5.1945 der Turmhelm durch einen Wirbelsturm abgedreht wurde. Mehr dazu unter:

www.kath-derendorf-pempelfort.de/wir/kirchen/herz-jesu/

www.dus-illuminated.de/herz-jesu-kirche/

 

Albrechts Architektur-Euthanasie – ein Kreuzzug

Der Architekt Thomas Albrecht weiß was schön ist und was nicht – zumindest glaubt er dies.  Dieser Glauben basiert auf Gott und sich selbst. Die MAZ hat ihn zur Garnisonkirche interviewt.

„Schön“ ist eine stark individuell geprägte Kategorie der Bewertung von Wahrgenommenem. Diese Reflektion ist aber verankert in gesellschaftlich geprägten Wertvorstellungen. Religiöse Konventionen sind ein Aspekt  dieser Wertematrix. Wenn sich also ein katholisch geprägter Architekt äußert, sollte es niemanden verwundern, wenn eher ein antiquiertes, herrschaftliches und patriarchisches Weltbild als Maßstab der Bewertung zum Vorschein kommt. Überraschend ist lediglich, dass sich Albrecht offen zur Gebäudevernichtung – also der „Architektur-Euthanasie“ bekennt und gar nicht wahrnimmt (oder wahrnehmen will), wie sehr er dabei ideologisch und egomanisch geprägt ist.

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Was andere schreiben …

Wir dokumentieren:

Heute: Aus der FAZ zur Wohnungsfrage und Enteignungsforderungen,
Aus der Süddeutschen Zeitung zur Alternative „Mietshäusersyndikat“

Wenn schon die FAZ einen Stadtgeografen folgenden Satz sagen lässt: „Ich würde eher sagen, eine Abschreckung von Investoren ist genau das, was wir jetzt brauchen.“ – dann zeigt dies ganz gut die Brisanz der sozialen Frage „Wohnen“ in Deutschland.

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Kein Garnisonkirchen-Glockenspiel zum Gedenken

Die BÜRGERINITIATIVE FÜR EIN POTSDAM OHNE GARNISONKIRCHE hat dem Oberbürgermeister einen Brief geschrieben. Diesen möchten wir hier publizieren. Anlass ist das Gedenken an die Bombardierung Potsdams in der Nacht vom 14./15. April 1945 – „die Nacht von Potsdam“.  Die Forderung ist eindeutig und einleuchtend: Kein Garnisonkirchen-Glockenspiel zum Gedenken an die Bombardierung Potsdams!

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„Ein UFO wird in Potsdam landen!“

Eine denkwürdige Veranstaltung zu den Plänen um das RAW Gelände

Am Montagabend fand eine Informationsveranstaltung der Stadt Potsdam zu den (neuen) Plänen auf dem ehemaligen RAW Gelände statt.
Eigentlich war alles wie immer: Die Moderation hatte mal wieder nicht das von der Stadt geförderte „Büro für Beteiligung“, sondern ein williges externes Moderationsunternehmen aus Berlin. Die Veranstaltung selbst sollte dazu dienen, Bürger*innen zu informieren, nicht, sie zu beteiligen. Die Pläne sind längst zwischen Stadt und Investoren abgestimmt. Leider hatte man aber nicht mal die Nachbar*innen aus dem Stadtteil eingeladen. Und dann präsentierte der Vertreter der Investoren ein paar schöne Folien mit Hochglanzbildern.
Soweit so wie immer.

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DIE GRÜNEN, welk und gelb beim Rechenzentrum

Während die Nutzerinnen des Kunst- und Kreativhauses Rechenzentrum die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie für das KreativQuartier3 ablehnen und wiederholt protestieren, legen die Bündnisgrünen einen Vorschlag vor, der diese Bedenken nicht ernst nimmt und alles andere als ökologisch oder nachhaltig ist. Im Gegenteil, am Projekt „RZ-Vertreibung“, beteiligen sich auch die Grünen der Stadt Potsdam. Zynisch sind die „grünen“ Kommentare allemal.

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