Wahlprüfsteine …

Wir dokumentieren: Antworten auf die Wahlprüfsteine der Bewegung „Aufstehen“ zur Stadtentwicklung in Potsdam

Kommunalwahl 2019: aufstehen Potsdam gibt einen Überblick über die Aussagen der Parteien und Wählervereinigungen

Am 22. April verschickte die Regionalgruppe Potsdam der Sammlungsbewegung aufstehen Fragen zur Kommunalwahl 2019 an die in der Landeshauptstadt Potsdam antretenden Partei und Wählervereinigungen.

Geantwortet haben DIE LINKE, Bündnis 90 / Grüne, DIE aNDERE, AfD, CDU und SPD.

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Zu viel Ehre:

Liebe MAZ: Das Netzwerk „Stadt für alle“ hat gestern keine Häuser besetzt!

Wie immer bietet unser Blog eine Plattform für alle Menschen und Initiativen, welche sich für bezahlbare Wohnungen, Freiräume, gegen den Ausverkauf der Stadt und die barocken Fakebauten in der Stadtmitte wenden.
Deshalb haben wir selbstverständliche die Presseerklärung der Besetzer*innen gestern dokumentiert und über die Aktionen auf Twitter berichtet.

Aber natürlich heißt dies nicht, dass das Netzwerk hinter der Aktion gestern steht!
Kürzlich haben wir Briefe der Grünen und der Linken Abgeordneten Frau Tack zur Stadtpolitik veröffentlicht. Dies bedeutet aber doch nicht, dass wir plötzlich glühende Anhänger dieser Parteien sind. Wir halten es aber für wichtig, kritischen Stimmen einen öffentlichen Raum zu geben und das zu schreiben, was anderswo viel zu oft verschwiegen wird.

Und: Selbstverständlich finden wir die Aktionen gestern sehr wichtig und ein Zeichen, was in dieser Stadt alles schief läuft. Eine kommunale Politik, welche noch immer die Stadt an Investor*innen verscherbelt und Gemeinschaftsprojekte verhindert wird diese Reaktion auch in Zukunft geradezu herausfordern.
Aber glücklicherweise gibt es in Potsdam ganz viele verschiedene Akteure, welche sich gegen diese neoliberale Stadtpolitik wenden.
Die Ehre gestern aktiv geworden zu sein gehört ihnen.

Neue Hausbesetzungen in Potsdam!

Wir dokumentieren: Die Presseerklärung der Besetzer*innen

Wir kämpfen weiter – Für eine lebenswerte Stadt ohne rosaroten
Schlösserwahn und Investor*innenbegünstigung.
Mit unserer heutigen Besetzungsaktion möchten wir auf einige Häuser aufmerksam machen, die entweder ihrem Verfall preisgegeben werden oder die wieder einmal nicht nach Konzept sondern nach Höchstgebot verkauft werden.
Private Investor*innen wie Semmelhaack, Kirsch, Jauch, Joop und Plattner dominieren seit Jahren das Geschäft auf dem Potsdamer Immobilienmarkt und sind somit Hauptakteure der Gentrifizierung, der Veränderung des Stadtbildes. Sie rauben so den innerstädtischen Bereichen ihre Diversität. Sie bauen sich die Stadt nach ihren Vorstellungen, in welchen für die meisten Menschen kein Platz mehr vorgesehen ist, da ihnen der „bezahlbare“ Wohnraum weggenommen wird.

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Notre-Dame und Potsdam

potsdam for future_31.03.2019

Am 15.04.2019 brennt durch Unachtsamkeit ein Wahrzeichen der Metropole Paris, der Grand Nation. Der Staatspräsident Macron möchte die Kathedrale Notre-Dame binnen fünf Jahren wieder aufbauen. Er spricht davon, dass wir „besser werden als wir sind“, wenn wir dies tun. Ganz Europa stimmt in den Chor ein. Der Brand dieser Kathedrale ist eine Katastrophe. Das Medieninteresse ist gigantisch und verdrängt die real existierenden Probleme dieses Globus. Zum Glück ist bald wieder Freitag und ein paar Kids werden uns wieder zeigen, worum es wirklich gehen sollte.

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Kein Garnisonkirchen-Glockenspiel zum Gedenken

Die BÜRGERINITIATIVE FÜR EIN POTSDAM OHNE GARNISONKIRCHE hat dem Oberbürgermeister einen Brief geschrieben. Diesen möchten wir hier publizieren. Anlass ist das Gedenken an die Bombardierung Potsdams in der Nacht vom 14./15. April 1945 – „die Nacht von Potsdam“.  Die Forderung ist eindeutig und einleuchtend: Kein Garnisonkirchen-Glockenspiel zum Gedenken an die Bombardierung Potsdams!

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Gemeinsam gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn in Potsdam!

Auf gehts!: Kommt zum Stadtspaziergang am Samstag, den 6. April 2019!

In Potsdam werden wir beim „Kritischen Stadtspaziergang“ einen besonderen Blick auf die Rolle von Immobilieninvestoren in der Stadt werfen.
Wer investiert und baut da mit welchem Geld und vor allem mit welchen Folgen für Wohnen, Mieten und Kultur.

Beginnen wird der Stadtspaziergang ab 12.00 Uhr an der Schnittstelle von RAW Gelände und Freiland.

Dabei werden wir Beiträge aus dem Jugendkulturzentrum Freiland, von den Inititiven Mieteschön und Pro Brauhausberg, aber auch aus der StudentInnenschaft hören.
Ein neuer Schwerpunkt wird die Entwicklung in der sogenannten Speicherstadt am Havelufer sein.

Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit zeigt sich dort inzwischen überdeutlich, welche Folgen die Privatisierung innerstädtischer Flächen an große, gewinnorientierte Immobilienfirmen haben kann. Heute hat dort ein Geflecht von Immobilienfirmen vor allem teure Eigentumswohnungen, Anlageobjekte und Luxusprojekte geschaffen und wird in der Speicherstadt Nord genauso weitermachen. Wer sich – wie wir – einmal mit den Unternehmens – und Beteiligungsstrukturen dort beschäftigt, wird bemerkenswerte Zusammenhänge entdecken. So war die Firmengruppe Groth nicht nur für den Bau im mittleren Teil der Speicherstadt verantwortlich, sondern ist personell und finanziell auch mit den Firmen verbunden, welche heute die Speicherstadt Nord entwickeln: Asenticon, Kondor Wessels und Reggeborgh. Wer dann noch weiß, dass die Hasso Plattnerstiftung eben dieses Firmengeflecht auch beauftragt hat, das neu erworbene Gelände auf dem Brauhausberg zu entwickeln, ahnt vielleicht ein wenig mehr von den Hintergründen und Zusammenhängen der vielen „Deals“ der Vergangenheit.

Wir laden herzlich alle Menschen ein, die eine solche Entwicklung kritisch sehen und mit uns auf die Folgen solcher Investments schauen wollen.
Neben kurzen Vorträgen und vielen Infos wird es einen Aktionsreader geben und eine Aktion, welche sich an die politisch Verantwortlichen in der Stadt Potsdam wendet.

Tag von Potsdam – Teil 1 – Beginn der Vernichtung!

Der 21. März 1933 steht für die Machtübergabe „vom alten und neuen Deutschland“, vom konservativen Traditionsbewusstsein zum nationalsozialistischen Erneuerungswillen. Der Tag von Potsdam steht für den nahtlosen Übergang von kaiserlichen Standarte Schwarz-Weiß-Rot zu Rot-Weiß-Schwarz der Hakenkreuzfahne.

Der 21.03.1933 ist mehr als ein symbolischer Akt oder Tag. Der 21.03.1933 ist der Startschuss der systematischen Vernichtung von Menschen.

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Rechenzentrum – Verdrängung statt Umzug!

Der Umzug des Rechenzentrums ist nicht machbar!

Zu diesem Ergebnis kommt die Machbarkeitsstudie, wenn die beiden Zielgrößen ausreichendes Platzangebot und Bezahlbarkeit als Messlatte der Beurteilung angesetzt werden.

Eine von der Stadt beauftragte Machbarkeitsstudie sollte klären, ob und wie der Umzug des Kunst- und Kreativhauses Rechenzentrum im Jahr 2024 ins neu zu bauende KreativQuartier3 möglich ist. Das Ergebnis liegt nun vor.

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