Weiter recherchieren!

Wem gehört Potsdam?

Nach der großen öffentlichen Aufmerksamkeit für unsere Recherche zu den Geschäftsmodellen internationaler Immobilien – und Finanzinvestoren in Potsdam machen wir natürlich weiter!

Auch, weil die Reaktionen und Konsequenzen aus Verwaltung und Politik der Stadt Potsdam in einem Wort zusammen zu fassen sind: Nichts.

Deshalb wollen wir hier unsere Recherchewege öffentlich machen.
Wie sind wir vorgegangen, welche Quellen haben wir verwendet, wie können Mieter*innen rausbekommen, wem sie eigentlich Miete bezahlen.

Wir wollen damit Mieter*innen in Potsdam Mut machen, selbst aktiv zu werden, zu recherchieren und sich zu organisieren.

Gleichzeitig bieten wir weiter an: Schickt uns Eure Mietverträge, dubiose Namen von neuen Eigentümern, Betriebskostenabrechnungen u.s.w.
Wir bleiben dabei: Nur, wenn die Menschen in der Stadt wissen, wem sie gehört, können sie auch Widerstand leisten und ihre Freiräume erkämpfen!

Von Potsdam nach Panama und zurück

Wir hätten nie gedacht, so weit zu kommen.
Nach 6 Monaten intensiver Recherche, über 150 Dokumenten, vielen heißen Diskussionen veröffentlichen wir die Ergebnisse einer Recherche über das Geschäftsmodell eines international aufgestellten Konstrukts von Finanz – und Immobilieninvstoren in Potsdam.

Diese Dokumentation wurde von einem Rechercheteam im Netzwerk „Stadt für alle“ Potsdam erstellt. Ohne die Unterstützung von Übersetzer*innen, Grafiker*innen und vor allem dem Recherchenetzwerk „Correctiv“ wären wir nie soweit gekommen!

Danke!
Das geht natürlich an das Rechercheteam, den Grafiker, Übersetzer*innen und die Linke Potsdam für die finanzielle Unterstützung!!!

Die Dokumentation ist öffentlich! Sie kann heruntergeladen und soll verbreitet werden.
Eine „Stadt für alle“ geht nur mit dem Wissen darum, wem sie gehört!
Wir bitten lediglich, auf die Urheberschaft des Netzwerkes „Stadt für alle“ Potsdam zu verweisen.

Bei Fragen und Anregungen, wenn Ihr selbst solche Netzwerke erkunden wollt, wendet Euch an uns:

blog@potsdam-stadtfueralle.de

Ein erstes Fazit

Auf der hier anhängenden Erklärung ziehen wir ein erstes Fazit und wenden uns an die Politik und Verwaltung der Stadt Potsdam:

  • Schaffen Sie Transparenz! Die Bürger*innen der Stadt haben ein Recht darauf, zu wissen, „wem Potsdam gehört“! Machen Sie öffentlich, wenn internationale Finanz – und Immobilieninvestor*innen in Potsdam kaufen, verkaufen, investieren und spekulieren!
  • Erlassen und verabschieden Sie so schnell wie möglich eine Zweckentfremdungsverordnung! Darin muss ein klares Verbot der Umwandlung regulärer Mietwohnungen in „Möblierte Wohnungen zum befristeten Gebrauch“ enthalten sein!

Dokumente und Belege

Alle unsere Aussagen im dem Dossier „Von Potsdam nach Panama und zurück“ sind belegbar.
Wir haben im letzten halben Jahr in über150 Dokumenten, Webseiten, Bilanzen und Handels – bzw. Unternehmensregistern recherchiert und gelesen. Einige Male mussten wir Dokumente kaufen, oft übersetzen.

Hier findet sich eine erste Auswahl von Dokumenten als Belege und um selbst weiter zu recherchieren:

„Dokumente und Belege“ weiterlesen

Von Potsdam nach Panama und zurück …

Am Samstag, den 20. Juni 2020 werden wir endlich die große Recherche zu den Geschäftsmodellen internationaler Finanz – und Immobilieninvestoren in Potsdam veröffentlichen!

Dazu gibt es am Rathaus Potsdam ab 10.00 Uhr eine Aktion zum Thema „Möblierte Wohnungen“ und die Möglichkeit für Pressegespräche und Interviews mit den Aktivist*innen des Rechercheteams.

Hier ist die Presseeinladung:

Ab Samstag früh kann hier das gesamte Dossier mit der Geschichte, Grafiken, Namen und vielen Hintergrundaktionen gelesen und herunter geladen werden.

Das Geschäft mit den möblierten Wohnungen in Potsdam

Möblierte Wohnungen – der neue Trend ist eigentlich ein Skandal

Wer heute nach Mietwohnungen in Potsdam sucht, hat ein Problem. Aktuell gibt es da höchsten ein paar Wohnungen im Stern Plaza, das der neue Besitzer aus Luxemburg ganz offensichtlich nicht sehr intensiv wartet und betreut oder mensch kann sich ein paar völlig überteuerte Luxuswohnungen am Heiligen See oder um Sanssouci leisten – das wars.

Oder aber man findet sogenannte „Möblierte Wohnungen/ Zimmer/ Appartements“. Davon sind jede Menge auf dem Immobilienmarkt.
Dafür freilich müssen Interessent*innen in der Regel das Doppelte bis Dreifache der ortsüblichen Vergleichsmiete aufbringen. Zum Beispiel: Eine 60 m² Wohnung in der F. Ebertstraße für 1.800 €/ Monat oder ein Zimmer 26 m² in der Sattlerstraße für 1.200 €/ Monat. Vergl: https://www.thehomelike.com/wohnen-auf-zeit/potsdam/

Willkommen auf dem neuen Wohnungsmarkt auch in Potsdam.

„Das Geschäft mit den möblierten Wohnungen in Potsdam“ weiterlesen

Wem gehört die Stadt?

Das Netzwerk „Stadt für alle“ hat eine Broschüre von Texten und Analysen darüber herausgebracht, wie „Investoren die Stadt verändern“.

Die Broschüre gibt es ab nächste Woche im Printformat im Sputnik, im Freiland, im Rechenzentrum und im Projekthaus. Gern schicken wir Euch ein welche für Eure Aktionen zu.
Hier gibt es sie zum Runterladen:

Wem bezahle ich eigentlich Miete?

Und: Wem gehört die Stadt?
Eine Anleitung zu notwendigen Recherchen.

Bei der Infoveranstaltung zu den Bauplänen auf dem RAW – Gelände war es mal wieder soweit: Im Gleichklang wiesen Projektentwickler und Bauverwaltung das Interesse von Bürger*innen zurück, endlich erfahren zu wollen, wer eigentlich hinter den Investoren steht, wer hier so viel Geld und Gewinn machen will.

„Wem bezahle ich eigentlich Miete?“ weiterlesen

Der neue Trend in Potsdam: Möblierte Wohnungen auf Zeit

Es ist gar nicht schwer – nur richtig teuer.

Wer in Potsdam nach Möblierten Wohnungen auf Zeit sucht, wird sehr schnell fündig.

Der Trend, normale Mietwohnungen in solche „Möblierte Wohnungen“ umzuwandeln, die dann befristet vermietet werden, ist längst auch in Potsdam angekommen.

Zuletzt hatten mehrere Berliner Zeitungen darüber berichtet:

https://interaktiv.tagesspiegel.de/wem-gehoert-berlin/artikel/moebel-statt-mietpreisbremse/

„Der neue Trend in Potsdam: Möblierte Wohnungen auf Zeit“ weiterlesen