Staudenhof erhalten!

Wir dokumentieren:

Pressemitteilung des Netzwerkes „Stadt für alle“ zur Diskussion um die Zukunft des Staudenhofs:

Wieder einmal soll ein wichtiges Gebäude in der Potsdamer Mitte zugunsten einer Pseudobarocken „Neubebauung“ abgebrochen werden. Nach Abbruch der Fachhochschule wurde eine endgültige Entscheidung über einen Abbruch des Staudenhofs bis 2022 zurückgestellt. In dieser Zeit sollte nochmals die Kosten von Abbruch und Neubau oder einer Sanierung überprüft werden.
Nun werden sich die Gremien der Stadt – morgen der Bauausschuss – damit beschäftigen, was aus dem Staudenhof werden soll.

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Drei Jahrzehnte Projektversagen in Potsdam

Die Stiftung Garnisonkirche hat gemeinsam mit der Fördergesellschaft eine neue Broschüre rausgebracht „zwei Jahrzehnte Projektgeschichte …“. Schon der Titel ist eine bewusste Irreführung der Öffentlichkeit. Eine der ersten Reaktionen lautete „Du liebe Güte, da ist wirklich „viel Schönes drin“… Neben Beschönigungen, Behauptungen, bewussten Verdrehungen, Spendenoffenbarungen und Lügen vor allem NICHTS über das Lernortkonzept – NICHTS!!! “

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Der Kampf um den Staudenhof – oder: Wie mit Gutachten Politik gemacht wird.

Jetzt geht es also in die vorläufig letzte Runde in der Diskussion um die Zukunft des Staudenhofs in der Potsdamer Mitte.
Er ist das fast letzte Relikt aus DDR – Zeiten und einer Zeit bezahlbaren Wohnraums für Menschen mit geringem Einkommen in der Mitte der Stadt.
Jetzt wollen Mitteschön, ProPotsdam, SPD, Grüne und andere endlich den letzten „Schandfleck“ der Geschichte beseitigen, um den barocken Wiederaufbau der Stadtmitte zu vollenden.
Um das zu begründen helfen am Besten Gutachten. Die kann die ProPotsdam besonders gut. Immer, wenn es mal politische Debatten gibt, kommt sie mit passenden Gutachten: Bei der Fachhochschule, der Nutheschlange und jetzt begründet sie damit einen angeblich alternativlosen Abriss des Staudenhofs.

Wir dokumentieren deshalb noch einmal die Analyse von E. Schöll von Potsdamer Mitte neu denken:

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Gesunde Zukunft! Krankes Bergmann-Klinikum?

Briefbogen des EvB vom Juni 2020 … voll des Eigenlobes

Eine gesunde Zukunft wünschen sich angesichts der Pandemie sicherlich alle Potsdamer*innen. Die Pandemie und die Vorfälle im Ernst-von-Bergmann-Klinikum letzten Jahres waren der Anlass, das Haus, sein Geschäftsgebaren und seine Eigentümerin – die Stadt in Persona der OB – unter die Lupe zu nehmen. Anlässe hätte es vorher schon viele gegeben. Spätestens beim Doppel-Bürgerbegehren GESUNDE ZUKUNFT! hätten die Verantwortlichen hellhörig werden müssen. Denn ….

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Brandenburg und der Hohenzollernstreit

Am 19.01.2020 fand eine Online-Diskussion zum Thema statt. Die Landtagsfraktion der LINKEN stimmte sich und die Webgemeinde auf die Anhörung im Landtag am Folgetag ein. „Nach der Enteignung der Adelsfamilie wegen ihrer Mitverantwortung für die NS-Herrschaft im Land Brandenburg 1945 befinden sich die ehemaligen Schlösser und Gärten der Hohenzollern in öffentlicher Hand. Sie wurden restauriert, gepflegt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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COMÚN #4 ist erschienen

Magazin für Stadtpolitische Interventionen

Titelseite der 4. Ausgabe

Willkommen in der Común ‚4! Setzt euch doch erstmal. Genießt noch kurz die Stille, wenn ihr von hier aus gleich losgeht , wird es schnell lauter, aufregender und bunter. …“ So beginnt die 4 Ausgabe der noch jungen Zeitschrift. Común – Magazin für stadtpolitische Interventionen (comun-magazin.org)

Auf den Seiten 4 und 5 gibt es eine stadtpolitische Vorstellungsrunde. Diesmal sind es die Gruppen „Recht auf Stadt Regensburg“ und das Netzwerk „Stadt für alle“ Potsdam.

Wir sind viele – jederorts

Lesenswert!!! Nicht nur die Vorstellungsrunde, sondern das gesamte Heft!

Nicht vergessen: LESEN bildet! Bildet euch und eure Interessengruppen! Vernetzt euch und interveniert. Auch 2021!

Ferientipp: Potsdamer Mitte besuchen

Potsdam und seine Mitte: Was hat dieses spezielle Verhältnis in den letzten Jahren nicht alles für Emotionen produziert, Gräben aufgerissen, Fakten verdrängt und Tatsachen geschaffen. Die Potsdamer Mitte gleicht einerseits einer Kampfzone höchst emotionaler Aggressivität und andererseits allabendlicher Stille. Während Rekonstruktionsfundamentalisten von und um Mitteschön! an ihrem Traum basteln, der Stadt eine Zeitreise in die Vergangenheit zu verordnen, räumt der ästhetisch-kapitalistische Bagger geschichtliche Epochen ab, stapelt ungeniert um und konstruiert Narrative aus der Retorte. Da läuft etwas falsch mit der Mitte. Da ist etwas falsch an der Mitte!

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Eine Chance zur Versöhnung

Mosaik „Die Beziehung des Menschen zu Natur und Technik“; Josep Renau, Erfurt

Die Wüstenrot-Stiftung interessiert sich für den Erhalt des Fritz-Eisel-Mosaiks, wenn auch das RZ erhalten bleibt. Libeskind will sich mit seiner architektonischen Keilschrift ebenfalls im Geschichtsbuch der Stadt verewigen. Auch der lernort-garnisonkirche.de zeigt, dass es ein überregionales Interesse an diesem Ort gibt. Arte – der Kulturkanal berichtet über die Stadt, das Rechenzentrum. Ein Vereinsziel des FÜR e.V.: „Erhalt des Mosaiks in situ“ findet auf nationaler Ebene endlich Widerhall. Und die GK-Stiftung poltert im bekannten Stil – unversöhnlich.

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