Staudenhof erhalten!

Wir dokumentieren:

Pressemitteilung des Netzwerkes „Stadt für alle“ zur Diskussion um die Zukunft des Staudenhofs:

Wieder einmal soll ein wichtiges Gebäude in der Potsdamer Mitte zugunsten einer Pseudobarocken „Neubebauung“ abgebrochen werden. Nach Abbruch der Fachhochschule wurde eine endgültige Entscheidung über einen Abbruch des Staudenhofs bis 2022 zurückgestellt. In dieser Zeit sollte nochmals die Kosten von Abbruch und Neubau oder einer Sanierung überprüft werden.
Nun werden sich die Gremien der Stadt – morgen der Bauausschuss – damit beschäftigen, was aus dem Staudenhof werden soll.

„Staudenhof erhalten!“ weiterlesen

Die Geschäftsmodell von Dahler & Company und Henrik Ulven in Potsdam

… oder: Warum Umwandlungsverbote und Milieuschutz so wichtig sind.

Wir bekamen Post von Mieter*innen und haben dazu recherchiert:

Selbst im schwierigen Jahr 2020 hatten Mieter*innen in Potsdam Post in ihrem Briefkasten. Ein Immobilienmakler bot an, ihre Wohnung zu kaufen.

Bitte?

Mieter*innen besitzen in der Regel keine Wohnungen.
Aber solche Schreiben machen Angst.
Vor allem, wenn in der Nachbarschaft bereits Mietwohnungen als Eigentumswohnungen verkauft worden.

Im Coronajahr 2020 bekamen wir vermehrt Mails und Infos von Mieter*innen, die genau dies erlebt haben.
Deshalb wird es Zeit, dass in der Stadt Potsdam die Instrumente auf den Weg gebracht werden, die anderswo Umwandlungen in profitablere Eigentums – oder Möblierte Wohnungen wenigstens ein bisschen regulieren.

Wir wollen zwei typische Fälle dokumentieren.

„Die Geschäftsmodell von Dahler & Company und Henrik Ulven in Potsdam“ weiterlesen

Ja – aber! Stellungnahme zur Vorlage einer Zweckentfremdungsverordnung in Potsdam

Die Stadtverwaltung Potsdam hat endlich einen Vorschlag für eine Zweckentfremdungsverordnung vorgelegt, die nun zeitnah von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden soll.

Das ist gut – und eigentlich viel zu spät.

Wir hatten im Mai 2019 die Möglichkeit, vor dem zuständigen Landtagsausschuss Stellung zu den Vorlagen für ein Wohnraumfördergesetz und ein Zweckentfremdungsgesetz zu nehmen.

Jetzt – fast 2 Jahre später erfolgt die kommunale Umsetzung.

„Ja – aber! Stellungnahme zur Vorlage einer Zweckentfremdungsverordnung in Potsdam“ weiterlesen

Lebensräume statt Wohnalpträume

Circa 50 Aktivist*innen haben sich heute morgen bei klirrender Kälte zu einer Aktion gegen die Willkür der Stadtverwaltung im Nuthewäldchen eingefunden. Sie fordern den Stopp der Fällarbeiten. Zu dem Protest hatten mehrere Gruppen aufgerufen, darunter „Fridays for Future“ und „Extinction Rebellion“, die Bürgerinitiative Nutheschlange und die Wählergruppe DIE aNDERE. Sie kritisieren, u.a. dass das Wäldchen ohne gültigen Bebauungsplan gerodet wird und dass mit dem Projekt den Klimaschutzbestrebungen der Stadt zu wieder gehandelt wird.

„Lebensräume statt Wohnalpträume“ weiterlesen

Zurück in die Vergangenheit

die neue Potsdamer Bodenpolitik ist eher ein Schritt zurück

Wir dokumentieren:

Stellungnahme des Netzwerkes „Stadt für alle“ und der Beratungsgruppe des Mietshäusersyndikats zur Ausschreibung der ProPotsdam GmbH in der Lenne`- Straße.

In Potsdam wird seit einigen Monaten intensiv über eine neue Bodenpolitik diskutiert.
Am Beispiel der Ausschreibung der ProPotsdam GmbH für ein Grundstück in der Lenne´ – Straße 54/ 55 zeigt sich nun – nichts hat sich geändert.

„Zurück in die Vergangenheit“ weiterlesen

Das nächste soziale Gemeinschaftsprojekt scheitert

Wir dokumentieren:

Eine gemeinsame Stellungnahme von:
Projektgruppe Das Blaue L & Wohnungsgenossenschaft Sanssouci Süd i.G.

Kein Soziales Wohnungsunternehmen

Wie die städtische ProPotsdam GmbH gemeinschaftliches Wohnen systematisch verhindert am Beispiel der Lennéstr. 54 und 55

Zur Schaffung lebenswerter Städte ist eine soziale Durchmischung, sprich der Kampf gegen zu hohe Mieten notwendig. Ein Blick auf das tatsächliche Agieren von städtischen Unternehmen und entsprechenden Verantwortlichen in Verwaltung und Politik zeigt jedoch, dass genau in die gegenteilige Richtung gesteuert wird. Ein Beispiel aus dieser unsozialen Praxis ist die Grundlage dieses Textes. Wir möchten damit erläutern, warum wir uns nicht auf eine Ausschreibung der ProPotsdam GmbH für die Vergabe in Erbbaupacht der Lennéstraße 54 und 55 in Potsdam bewerben werden.

„Das nächste soziale Gemeinschaftsprojekt scheitert“ weiterlesen

Mieterhöhungen in Potsdam – Zwischen Wut und Ignoranz

Im Oktober haben viele Menschen in Potsdam Briefe bekommen, in denen Mieterhöhungen angekündigt worden. Darunter rund 3.000 Mieter*innen der kommunalen Gesellschaft ProPotsdam und viele andere des von der Stadt Potsdam jahrelang beförderten Immobilienunternehmens Semmelhaack – mitten in der sozialen Krise der Coronapandemie.

Besonders betroffen waren Mieter*innen in der Teltower Vorstadt. Hier waren die Erhöhungen besonders massiv und meist bis an die Grenze des rechtlich Machbaren.

Seitdem macht sich Unmut breit, gründen sich neue Mieter*inneninitiativen, werden offene Briefe verfasst und Forderungen an die Stadt formuliert.
Und: Seitdem kann man in den Reaktionen der Stadt, der kommunalen Politik und der ProPotsdam gut beobachten, mit welcher Ignoranz hier die Sorgen und Bedürfnisse der Menschen behandelt werden.

„Mieterhöhungen in Potsdam – Zwischen Wut und Ignoranz“ weiterlesen

Wir werden das UFO verhindern!

Wir dokumentieren: Rede einer Aktivistin auf der Stadtverordnetenversammlung zum Auslegungsbeschluss für den Bebauungsplan auf dem RAW – Gelände.

Wir werden das UFO hier in Potsdam verhindern!

Ich wohne in der Teltower Vorstadt. Das begründet auch mein hier-sein. Ich bin aber nicht da, um mit Ihnen hinterher ins Gespräch zu kommen. Ich bin hier, um deutlich zu machen, dass die Initiative Teltower Vorstadt nicht allein steht und wir dieses unsinnige Investorenprojekt auf dem RAW Gelände verhindern werden.

„Wir werden das UFO verhindern!“ weiterlesen