Brauner Gruß aus Potsdam

Wir dokumentieren: PRESSEMITTEILUNG der Bürgerinitiative für ein Potsdam ohne Garnisonkirche

Potsdam, den 20.03.2019

Brauner Gruß aus Potsdam: Rewe-Markt knüpft mit Garnisonkirchenschokolade an problematisches Vorbild an

Seit einigen Wochen gibt es im REWE im Marktcenter an der Breiten Straße Schokoladentafeln mit dem Motiv der Garnisonkirche: „Süßer Gruß aus Potsdam“ steht darauf. Abgebildet ist der „Turm der Garnisonkirche Potsdam aus 35.000 LEGO-Steinen.“

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DIE LINKE kontra Rechenzentrum

Der aktuelle Vorschlag der LINKEN-Fraktion im Rathaus für ein „Förderprogramm für Kreative“ klingt wie eine Unterstützung der Kreativwirtschaft, ist aber nichts anderes als ein Kniefall vor der Stiftung Garnisonkirche und ihrem absurden Bauvorhaben. Angesichts der zu erwartenden hohen Mietkosten für das neue KreativQuartier3 sollte nicht über Subventionen nachgedacht werden, sondern darüber, ob es überhaupt notwendig ist, das bestehende Rechenzentrum dem Erdboden gleich zu machen.

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Spendenmodell: Mit Mieterhöhungen die Garnisonkirche finanzieren?

Evangelisches Wohnungsunternehmen spendet für die Garnisonkirche

Woher kommen die Mittel, mit denen das evangelische Wohnungsunternehmen „Hilfswerk Siedlung GmbH“ eine ganze Jahrespatenschaft für die „Stiftung Garnisonkirche“ übernimmt?

Offensichtlich unterstützt dieses Wohnungsunternehmen das umstrittene Wiederaufbau – Projekt mit einer großen Spende.

Gleichzeitig steht die „Hilfswerk Siedlung GmbH“ mit einem Bestand von 6000 Wohnungen, die einem Verkehrswert von fast 1 Mrd. € auf der Liste der zu enteignenden Immobilienfirmen in Berlin.
Hier fordert die Initiative  „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ in ihrem Volksbegehren, große Immobilienunternehmen zu enteignen, die eine Wohnungsbestand über 3000 Wohungen haben und mehrheitlich renditeorientiert agiert.
Beides trifft hier zu.

Nach einem Artikel in der Berliner Morgenpost wundert sich die „Hilfswerk Siedlung GmbH“ darüber, in dieser Liste zu stehen.
Wer allerdings mit Mieten genug Rendite erzielt, um damit auch noch den Wiederaufbau der Militärkirche in Potsdam zu fördern, scheint noch nicht gemerkt zu haben, welch wichtiges soziales Thema „Mieten“ heute sind.

Wie die ProPotsdam von der Modernisierungsumlage profitiert

… MieterInnen vom Brauhausberg und aus der Innenstadt berichten

Seit 1. Januar 2019 gilt eine neue Modernisierungsumlage nach § 559 BgB. Statt bisher 11 % können Vermieter nur noch 8 % der Modernisierungskosten auf die monatliche Miete umlegen.

Die kommunale Gesellschaft ProPotsdam hat vielen ihrer MieterInnen deshalb pünktlich zum 27.12.2018 ihre Modernisierungsankündigung geschickt – um damit von der alten Umlage profitieren zu können.

Dies berichten uns MieterInnen aus der Siedlung am Brauhausberg und der Innenstadt.

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Anhörung zum Wohnraumfördergesetz im Landtag Brandenburg

Stellungnahme des Netzwerkes „Stadt für alle“ Potsdam

Das war eine Premiere!
Das Netzwerk „Stadt für alle“ war eingeladen, im Rahmen einer öffentlichen Anhörung im Landtag Brandenburg Stellung zu zwei Gesetzentwürfen zu beziehen, die im Mai beschlossen werden sollen: Das neue Wohnraumfördergesetz und ein Gesetz zum Zweckentfremdungsverbot.

Hier findet man alle Dokumente dazu, auch unsere Stellungnahme, einen kurzen Bericht und die Vorlagen. Auszüge aus den Stellungnahmen der Immobilienverbände folgen

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Der neue Trend in Potsdam: Möblierte Wohnungen auf Zeit

Es ist gar nicht schwer – nur richtig teuer.

Wer in Potsdam nach Möblierten Wohnungen auf Zeit sucht, wird sehr schnell fündig.

Der Trend, normale Mietwohnungen in solche „Möblierte Wohnungen“ umzuwandeln, die dann befristet vermietet werden, ist längst auch in Potsdam angekommen.

Zuletzt hatten mehrere Berliner Zeitungen darüber berichtet:

https://interaktiv.tagesspiegel.de/wem-gehoert-berlin/artikel/moebel-statt-mietpreisbremse/

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Rechenzentrum – Verdrängung statt Umzug!

Der Umzug des Rechenzentrums ist nicht machbar!

Zu diesem Ergebnis kommt die Machbarkeitsstudie, wenn die beiden Zielgrößen ausreichendes Platzangebot und Bezahlbarkeit als Messlatte der Beurteilung angesetzt werden.

Eine von der Stadt beauftragte Machbarkeitsstudie sollte klären, ob und wie der Umzug des Kunst- und Kreativhauses Rechenzentrum im Jahr 2024 ins neu zu bauende KreativQuartier3 möglich ist. Das Ergebnis liegt nun vor.

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Die Renaissance des Erbbaurechts

… in Potsdam (bewusst?) falsch gerechnet.

Von einer Renaissance des Erbbaurechts ist allerorten zu lesen, selbst Immobilienverbände sprechen darüber und organisieren Fortbildungen zu einer fast vergessenen Form der Liegenschaftspolitik von Kommunen.
„Ein Königsweg – lukrativ und sozial“, heißt es in einer Veröffentlichung des Bundesverbandes Wohnen und Stadtentwicklung.

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Leider trifft dies auch diesmal wieder nicht auf Potsdam zu.
Diese Erfahrung musste die Fraktion der Wählergemeinschafts „die aNDERE“ machen, als sie diesen Weg für die Vergabe von Grundstücken im neuen Stadtteil Krampnitz vorschlug. Herr Nicke im Auftrag des Sanierungsträgers rechnete so falsch, dass dieser Weg des Stadtverordeten als Schlechtester präsentiert werden konnte.
Wir dokumentieren:

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