Für Samstag, den 2. Mai 2026 laden das Netzwerk „Stadt für alle“, die Linke und deren Bundestagsabgeordnete Isabell Vandre` zu einem Nachbarschaftstreffen in Babelsberg ein.

Anlass sind die zunehmenden Sorgen vieler Mieter*innen vor Verdrängung. So ist die Zahl der Eigenbedarfskündigungen massiv gestiegen, immer mehr Mietwohnungen werden in Wohneigentumsanlagen umgewandelt – wie zum Beispiel in der R. Breitscheidstraße 15. Verbunden ist dies mit immer höheren Mieten, inzwischen müssen selbst Mieter*innen der Genossenschaft „Karl Marx“ den Verkauf ihrer Wohnungen befürchten.
In dieser Situation ist es umso wichtiger, sich zu vernetzen und gegenseitig zu unterstützen.
Nach der Mieter*innenversammlung im Kino Thalia im Herbst letzten Jahres wollen wir nun zu einem Nachbarschaftstreffen einladen.
In entspannter, gemütlicher Runde mit Grillen und Getränken wollen wir uns austauschen, unsere Erfahrungen teilen, kennenlernen und auch überlegen, was wir gemeinsam gegen Verdrängung und Eigenbedarfskündigungen tun können.
Vor Ort gibt es außerdem die Möglichkeit, die eigene Miete auf Wucher zu prüfen und die Heizkosten zu checken.
Es werden Menschen aus verschiedenen Initiativen dabei sein, die sich gegen Umwandlung und Eigenbedarfskündigungen wehren und rechtlich kompetent sind.
Also: Egal, ob Ihr als Mieter*in von dem Geschäftsmodell des Herr Kirsch betroffen seid oder selbst von Eigenbedarf bedroht oder einfach Nachbar*innen kennenlernen wollt:
Kommt vorbei und lasst uns miteinander reden, austauschen und natürlich auch: Was Leckeres vom Grill essen und anstoßen auf den Widerstand gegen die Gentrifizierung unserer Kieze!
Samstag, den 2. Mai ab 14 Uhr am Heidehaus in der Großbeerenstraße.

