Die Nachbarn in Babelsberg treffen und organisieren sich

Für Samstag, den 2. Mai 2026 laden das Netzwerk „Stadt für alle“, die Linke und deren Bundestagsabgeordnete Isabell Vandre` zu einem Nachbarschaftstreffen in Babelsberg ein. Anlass sind die zunehmenden Sorgen vieler Mieter*innen vor Verdrängung. So ist die Zahl der Eigenbedarfskündigungen massiv gestiegen, immer mehr Mietwohnungen werden in Wohneigentumsanlagen umgewandelt – …

Was? – Wir brauchen gar keine Media City in Babelsberg???

Wer hätte das gedacht.Investor Jan Kretzschmar, die Stadt und die Wirtschaftsförderung stellen fest: Das gigantische Projekt „Media City“ auf dem Filmpark Babelsberg wird nicht mehr gebaut und gebraucht. „Es ist nicht mehr ganz zeitgemäß, an dieser Stelle die Büroflächen in dieser Höhe und Masse hinzubauen“, sagte Jan Kretzschmar der MAZ. …

Mietkostentreiber: Senkung der Baustandards für Wohnungen

Die Oberbürgermeisterin möchte mit einem Antrag der Stadtverwaltung ein Moratorium umsetzen, um die ökologischen Bauvorgaben und die Holzbau-Initiative bis 2030 aussetzen. Dies wird durch die gemeinsamen Anträge der SPD- und CDU-Fraktionen zur „Offensive für bezahlbares Wohnen“ vom 4. März 2026 begleitet. Ein Etikettenschwindel. Zu den Punkten, die überprüft werden könnten, …

Update: Kommt endlich eine Landesverordnung für eine Kündigungssperrfrist?

Vor rund 3 Wochen haben Aktivist*innen einer Bürgerinitiative eine Petition und Unterschriftensammlung an das Land Brandenburg übergeben. Die Ziele der oft selbst Betroffenen sind, dass das Land Brandenburg endlich Landesverordnungen zur Beschränkung der Umwandlung von Miet – in Eigentumswohnungen und für eine Anhebung der Kündigungssperrfrist bei Eigenbedarfskündigungen von 3 auf …

Offener Brief an Wolfhard Kirsch, Daniela Kirsch und an die wirtschaftlich Berechtigten der mit ihnen verbundenen Unternehmen im Immobilienbereich

Sehr geehrter Herr Kirsch,Sehr geehrte Frau Kirsch, Wohnen ist ein hohes Gut.Es ist unser zu Hause, sorgt für Sicherheit, Identifikation und soziale Stabilität. Geschäfte mit dem Grundbedürfnis und elementarem Menschenrecht „Wohnen“ sind nicht dafür da, Menschen aus diesem Zuhause zu verdrängen, ihnen ihr soziales Umfeld zu nehmen, ihnen Angst zu …

Was würde Karl Marx dazu sagen?

Am Freitag, den 13. Februar 2026 wird in einer Vertreterversammlung der Wohnungsgenossenschaft „Karl Marx“ über den geplanten Verkauf von fast 400 Wohnungen in Potsdam gesprochen. Wir dokumentieren hier einen Beitrag der „Interessengemeinschaft Karl Marx“, in der sich viele Betroffene zusammen geschlossen haben.Gemeinsam appellieren wir an die Vertreter*innen:Folgen Sie Ihrem sozialen …

Mietrecht stärken – Umwandlungen stoppen und Sperrfrist verlängern!

Frau M. ist über 70 und wohnt seit mehr als 50 Jahren in einem Haus in der Zeppelinstraße in Potsdam West. Sie hat dort ihre Kinder groß gezogen, mit Nachbar*innen gefeiert, viele politische Veränderungen erlebt. Jetzt soll sie raus. In ihrem Haus ist sie schon länger die einzige Mieterinnen, die …

Rubelts Argumentations- und Rechenschwäche

Der von Software-Milliardär Hasso Plattner vorgeschlagene Uni-Campus auf dem Potsdamer Brauhausberg wird nun in den Ausschüssen der Stadtverordneten debattiert: Es geht um den Aufstellungsbeschluss für den neuen Bebauungsplan Nummer 188 „Universitätscampus Brauhausberg“. Damit verbinden wir die Hoffnung, dass auch mal die Nachteile des Projektes offengelegt werden und die Betroffenen eingeladen …

Der Immobilienunternehmer Wolfhard Kirsch als Sinnbild für Verdrängung in Babelsberg

„Lügengeschichten“ titelte der PNN – Redakteur Henri Kramer am Freitag, den 14.11.2025. https://archive.ph/V77A7 Gemeint waren Berichte von Mieter*innen über die Geschäftspraktiken des Immobilienunternehmers Wolfhard Kirsch. Das Bild, was Kramer dafür verwendete war die Großaufnahme einer ehemaligen Mieterin von Kirsch. Insbesondere ihr werden öffentlich diese „Lügengeschichten“ vorgeworfen. Belegt wurden die Anschuldigungen …

Wer darf eigentlich die Kulturscheune Marquardt nutzen?

Update vom 13.11.2025 Nach langem Schweigen haben sich nach der Veranstaltung endlich auch beide Lokalzeitungen auf das Thema eingeschossen. Zwei Wochen zu spät, aber immerhin. Zum Beispiel: https://www.maz-online.de/lokales/potsdam/tendenzioese-veranstaltung-wie-rechts-ist-der-schriftsteller-uwe-tellkamp-L6PH3AOHYBDJFPT7IMWJLFKHNE.html https://archive.ph/VUXyz Wir wollen diese einzelne Veranstaltung hier aber noch einmal in einen größeren Kontext einordnen. Natürlich ist es höchst problematisch, wenn da …