Bild der Woche – Grüner Selbstbetrug!

… nur wusste die Stadtfraktion von dieser Leidenschaft nichts! (Screenshot vom 13.03.2021)

Es ist das Witzbild der Woche! Während der Kreisverband „leidenschaftlich debattiert“ beschließt am Montag die Fraktion Bündnis90/DIE GRÜNEN im Potsdamer Stadtparlament, für den Abriss des Staudenhofes zu stimmen. Es soll für 40 Mio. € ein neues Quartier gebaut werden, obwohl für 18 Mio. € das bestehende Gebäude saniert werden kann. Nur mit staatlicher Subvention die keine nachhaltigen Akzente setzt und mit einer Innenhofbebauung im neuen Karree (die selbst die Grünen nicht wollen) ist das Projekt für die ProPotsdam günstiger als die Bestandssanierung. Trotzdem: am Mittwoch im Hauptausschuss, widersprechen die „ungrünen“ Wortführer*innen allen Argumenten des Klimaschutzes und stimmen für den Staudenhofabriss und die massive Erhöhung des CO2-Rücksackes der Potsdamer Baupolitik. Wieder ging es den Grünen nur ums historische Stadtbild. Kulissen statt Klimaschutz!

Mehr zu den klimapolitischen Auswirkungen der GRÜNEN Beschlüsse zum Staudenhofkomplex unter: Klimaschutz NEIN DANKE! Staudenhof ade? – Potsdam – Stadt für alle (potsdam-stadtfueralle.de)

Klimaschutz NEIN DANKE! Staudenhof ade?

Ein Wald mit rund 18.000 Buchen, der vor 45 Jahren gepflanzt worden wäre, wäre notwendig, um die CO2-Menge auszugleichen, die durch die Herstellung der Baustoffe und die Errichtung des Staudenhofes emittiert wurde. Wenn die Stadt jetzt noch den Gebäudekomplex abreißen und klein schreddern möchte, damit es als Bauschutt unter weiteren sinnlosen Straßenprojekten vergraben werden kann, dann erhöht sich dieser CO2-Rücksack noch mal deutlich. …

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Staudenhof erhalten!

Wir dokumentieren:

Zwei Pressemitteilungen des Netzwerkes „Stadt für alle“ zur Diskussion um die Zukunft des Staudenhofs:

Wieder einmal soll ein wichtiges Gebäude in der Potsdamer Mitte zugunsten einer Pseudobarocken „Neubebauung“ abgebrochen werden. Nach Abbruch der Fachhochschule wurde eine endgültige Entscheidung über einen Abbruch des Staudenhofs bis 2022 zurückgestellt. In dieser Zeit sollte nochmals die Kosten von Abbruch und Neubau oder einer Sanierung überprüft werden.
Nun werden sich die Gremien der Stadt damit beschäftigen, was aus dem Staudenhof werden soll. Der Bauauschuss hat bereits mit der unheiligen Allianz aus SPD, Grünen, CDU und AFD entschieden – weg damit.
Hier ist die PM aus der letzten Woche dazu:

Nächste Woche tagt dann der Hauptausschuss und es steht vor allem die Frage, ob die Grünen in Zeiten von Klimanotstand tatsächlich bereit sind, einen solchen Abriss mitzutragen und die SPD weiter bezahlbare Wohnungen in der Innenstadt vernichten will – zugunsten barocker Fassaden.
Hier ist die neue Pressemitteilung des Netzwerkes „Stadt für alle“

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Staudenhof: Abriss oder Erhaltung?

Wir dokumentieren:
Offener Brief des Landesverbandes „Bund Deutscher Architektinnen und Architekten“

„… Mit Phantasie, mit kreativem und konzeptionellem Denken, könnte die Stadt Potsdam ein vorbildliches und begeisterndes Zukunftsbild für dieses Gebäude entwerfen. Es könnten viele der für die soziale Mischung wichtigen preiswerten Wohnungen erhalten bleiben. Der soziale und ökologisch richtige Weg ist nicht der Abriss, sondern die behutsame Sanierung und der Erhalt.“

Drei Jahrzehnte Projektversagen in Potsdam

Die Stiftung Garnisonkirche hat gemeinsam mit der Fördergesellschaft eine neue Broschüre rausgebracht „zwei Jahrzehnte Projektgeschichte …“. Schon der Titel ist eine bewusste Irreführung der Öffentlichkeit. Eine der ersten Reaktionen lautete „Du liebe Güte, da ist wirklich „viel Schönes drin“… Neben Beschönigungen, Behauptungen, bewussten Verdrehungen, Spendenoffenbarungen und Lügen vor allem NICHTS über das Lernortkonzept – NICHTS!!! “

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Der Kampf um den Staudenhof – oder: Wie mit Gutachten Politik gemacht wird.

Jetzt geht es also in die vorläufig letzte Runde in der Diskussion um die Zukunft des Staudenhofs in der Potsdamer Mitte.
Er ist das fast letzte Relikt aus DDR – Zeiten und einer Zeit bezahlbaren Wohnraums für Menschen mit geringem Einkommen in der Mitte der Stadt.
Jetzt wollen Mitteschön, ProPotsdam, SPD, Grüne und andere endlich den letzten „Schandfleck“ der Geschichte beseitigen, um den barocken Wiederaufbau der Stadtmitte zu vollenden.
Um das zu begründen helfen am Besten Gutachten. Die kann die ProPotsdam besonders gut. Immer, wenn es mal politische Debatten gibt, kommt sie mit passenden Gutachten: Bei der Fachhochschule, der Nutheschlange und jetzt begründet sie damit einen angeblich alternativlosen Abriss des Staudenhofs.

Wir dokumentieren deshalb noch einmal die Analyse von E. Schöll von Potsdamer Mitte neu denken:

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Gesunde Zukunft! Krankes Bergmann-Klinikum?

Briefbogen des EvB vom Juni 2020 … voll des Eigenlobes

Eine gesunde Zukunft wünschen sich angesichts der Pandemie sicherlich alle Potsdamer*innen. Die Pandemie und die Vorfälle im Ernst-von-Bergmann-Klinikum letzten Jahres waren der Anlass, das Haus, sein Geschäftsgebaren und seine Eigentümerin – die Stadt in Persona der OB – unter die Lupe zu nehmen. Anlässe hätte es vorher schon viele gegeben. Spätestens beim Doppel-Bürgerbegehren GESUNDE ZUKUNFT! hätten die Verantwortlichen hellhörig werden müssen. Denn ….

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Brandenburg und der Hohenzollernstreit

Am 19.01.2020 fand eine Online-Diskussion zum Thema statt. Die Landtagsfraktion der LINKEN stimmte sich und die Webgemeinde auf die Anhörung im Landtag am Folgetag ein. „Nach der Enteignung der Adelsfamilie wegen ihrer Mitverantwortung für die NS-Herrschaft im Land Brandenburg 1945 befinden sich die ehemaligen Schlösser und Gärten der Hohenzollern in öffentlicher Hand. Sie wurden restauriert, gepflegt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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COMÚN #4 ist erschienen

Magazin für Stadtpolitische Interventionen

Titelseite der 4. Ausgabe

Willkommen in der Común ‚4! Setzt euch doch erstmal. Genießt noch kurz die Stille, wenn ihr von hier aus gleich losgeht , wird es schnell lauter, aufregender und bunter. …“ So beginnt die 4 Ausgabe der noch jungen Zeitschrift. Común – Magazin für stadtpolitische Interventionen (comun-magazin.org)

Auf den Seiten 4 und 5 gibt es eine stadtpolitische Vorstellungsrunde. Diesmal sind es die Gruppen „Recht auf Stadt Regensburg“ und das Netzwerk „Stadt für alle“ Potsdam.

Wir sind viele – jederorts

Lesenswert!!! Nicht nur die Vorstellungsrunde, sondern das gesamte Heft!

Nicht vergessen: LESEN bildet! Bildet euch und eure Interessengruppen! Vernetzt euch und interveniert. Auch 2021!