Atomwaffenverbot ratifiziert! Endlich!

50. Staat ratifiziert UN-Atomwaffenverbot! Atomwaffen endlich international geächtet.

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An diesem Wochenende hat Honduras als 50. Staat bei den Vereinten Nationen den UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen ratifiziert. Jetzt ist es geschafft: Der Vertrag tritt in 90 Tagen in Kraft und ächtet Atomwaffen international. Die Stadt Potsdam ist Teil eines Bündnisses von mehr als 100 deutschen Städten, welches dieses Verbot gefordert hat. Deutschland hingegen nicht!

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EINE Stadt für alle?

Wir dokumentieren eine Genderanalyse des Potsdamer Wohnungswesens

Ein Teil der Fragen, auf die die Analyse eine Antwort sucht oder gibt.

Gendergerechtes Wohnen geht einher mit der Forderung des bezahlbaren Wohnens.  Mehrheitlich Frauen zahlen mehr als 30 Prozent ihres Einkommens für die Miete. Die Benachteiligung von Frauen wird bei den Haushalten, die 50 Prozent oder mehr des Einkommens für die Miete verwenden müssen, besonders deutlich. Hier sind doppelt so viele Frauen betroffen wie Männer.  Vor allem alleinerziehende und ältere, alleinstehende Frauen haben ein erhöhtes Armutsrisiko und brauchen günstige Wohnungen.

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Ferientipp: Potsdamer Mitte besuchen

Potsdam und seine Mitte: Was hat dieses spezielle Verhältnis in den letzten Jahren nicht alles für Emotionen produziert, Gräben aufgerissen, Fakten verdrängt und Tatsachen geschaffen. Die Potsdamer Mitte gleicht einerseits einer Kampfzone höchst emotionaler Aggressivität und andererseits allabendlicher Stille. Während Rekonstruktionsfundamentalisten von und um Mitteschön! an ihrem Traum basteln, der Stadt eine Zeitreise in die Vergangenheit zu verordnen, räumt der ästhetisch-kapitalistische Bagger geschichtliche Epochen ab, stapelt ungeniert um und konstruiert Narrative aus der Retorte. Da läuft etwas falsch mit der Mitte. Da ist etwas falsch an der Mitte!

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Preistreiber ProPotsdam

Als in den Infoveranstaltungen 2019 zur Entwicklung des östlichen RAW Geländes von den Anwohner*innen der Teltower Vorstadt die Befürchtung geäußert wurde, der geplante IT Campus auf dem ehemaligen RAW – Gelände würde für massive Mieterhöhungen sorgen, beruhigten die Verantwortlichen aus der Stadtverwaltung die Bürger*innen sogleich: Glücklicherweise gehörten in dem Quartier viele Wohnungen zu Genossenschaften und der kommunalen Gesellschaft ProPotsdam GmbH. Die würden ja schon für eine Dämpfung des Anstiegs sorgen, so wie auch von der Sozialbeigeordneten Frau Meier im August 2020 bei einem Treffen bestätigt.

In den letzten Wochen haben die Mieter*innen der ProPotsdam GmbH in der Teltower Vorstadt – und in vielen weiteren Teilen der Stadt – trotzdem unangenehme Post bekommen.
Es stehen mal wieder Mieterhöhungen ins Haus.

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militaristische Schützenhilfe

… nicht nur in der Garnison- und Landeshauptstadt Potsdam

Eine Einrichtung des öffentlichen Dienstes, das ZMSBw, hat sich mit einseitigen Darstellungen in die Debatte um den Wiederaufbau der Garnisonkirche eingemischt. Ein Blick auf die Homepage zeigt, dass es an Objektivität mangelt. Die Militärstadt Potsdam erlebt ein neues Kapitel seiner unrühmlichen Traditionen: die Verquickung von Militär, Staat(Krone) und Kirche.

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Wendedankfest abgefeiert

Mit einem schwarz-rot-goldenem Logo gegen die Schwarz-weiß-Malerei von Ost und West

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 30. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung am 03. Oktober in Potsdam hatte das Komitee für Preußische Leichtigkeit (KPL) der Potsdamer Stadtbevölkerung und seine Gästen die Möglichkeit geben, sich öffentlich für die Deutsche Einheit und deren Kollateralfolgen zu bedanken.

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Stiftung Garnisonkirche zensiert Kunst!

Nichts mit „Wir miteinander“. Vor Beginn der Ausstellung Blickwinkel Potsdam_1.0 , welche mit großen Getöse seitens der Stiftung Garnisonkirche publik gemacht wurde, wurden zwei Arbeiten von Künstler*innen aus dem Rechenzentrum Opfer der Zensur. Wieder einmal wird deutlich, dass die Stiftung nach Gutsherrenart agiert. Die viel gepriesene Toleranz endet dort, wo die Stiftung und das Bauvorhaben zur Diskussion gestellt werden.

Zwei Opfer der Zensur
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militaristisches Sponsoring

getarnte Einflussnahme

„Wir miteinander“ ist das Programm zum Tag der deutschen Einheit an der Baustelle des Turms der Garnisonkirche. Dieses rührselige „Miteinander“ bekommt angesichts der neusten Finanzspritze für das Bauprojekt eine völlig neue Bedeutung. Geldgeber: die Bundeswehr, die gern mit dem „Wir“ wirbt. Wir miteinander.
Die Dreifaltigkeit aus Militär, Kirche und Krone bekommt nun echte „Schützenhilfe“. Vielleicht folgen als Gegenleistung die blankgeputzten Särge derer, die in Auslandseinsätzen ihr Leben ließen für gelernte Verantwortung, gelebte Versöhnung und in Erinnerung an deutsch-preußische Geschichte.

Wir dokumentieren die Pressemitteilung der Bürgerinitiative für ein Potsdam ohne Garnisonkirche die die neue militärische Einflussnahme aufdeckte:

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Wider dem peinlichen Einheitstaumel in Potsdam

Wir dokumentieren Alternativen dazu. Die Termine und Orte findet Ihr unten!

Am Samstag, den 3. Oktober 2020 soll ausgerechnet in Potsdam der 30. Jahrestag der deutschen Einheit gefeiert.
Eigentlich ist das schon historisch – rechtlich falsch. Am 3. Oktober 1990 ist die DDR einfach nur dem Geltungsbereich des GG nach § 23 beigetreten. Nichts davon war ein gleichberechtigter Einigungsprozess.

Das zu Feiern ist schon schwierig genug. Was allerdings unter Corona – Bedingungen in Potsdam unter dem Titel „Einheits – Expo“ entstanden ist, kann an Peinlichkeiten kaum noch überboten werden: Hunderte leuchtende Säulen im Stadtbild, Infotafeln mit dem Niveau eines Schüler*innenplakats, Ländercontainer mit Dauerschleifen schöner Landschaften und als Höhepunkt im alten Stadtkanalbett das große Plüschherz in schwarz – rot – gold. Von kritischer Geschichtsbetrachtung keine Spur, von Beteiligung sowieso nicht.
Das Ganze wird von widerrechtlich aufgestellten Kameras abgefilmt und beobachtet und am Samstag kommen dann noch mal 2.500 Polizist*innen aus ganz Deutschland dazu. Wovor haben die eigentlich Angst? Das sie ausgelacht werden?

Gut, dass verschiedene Initiativen für das Wochenende ein alternatives Programm präsentieren.

Wir dokumentieren:

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