Das Wohnungsdesaster beenden!

Aufruf zur Kundgebung vor der Stadtverordnetenversammlung am Mittwoch,
den 5. Mai 2021 ab 14 Uhr vor der MBS Arena!

Potsdam für alle: Mieterhöhung zurücknehmen – Staudenhof erhalten – Krampnitz nur mit günstigen Wohnungen!

Über Potsdamer Baulandmodell wurde seit 2017 keine einzige Wohnung mit Mietpreis – und Belegungsbindung geschaffen.
Hauptausschuss stimmt für den Abriss des Staudenhofs
Krampnitz: Bau von Sozialwohnungen in Krampnitz in Gefahr
Nuthewäldchen ohne Baugenehmigung gerodet
Noch immer keine Vorlage für eine soziale Erhaltungssatzung

Alle diese Schlagzeilen aus den letzten Wochen dokumentieren vor allem Eins:

Es gibt ein völliges Versagen der Wohnungspolitik in Potsdam.

Es ist ein soziales und ökologisches Desaster.

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Potsdam ist überall!

Es gibt einige richtig gute neue Recherchen zum Mietenwahnsinn in Deutschland und Europa.
Sie zeigen, dass, was wir für Potsdam recherchiert haben gilt natürlich auch in Berlin, Hamburg und in vielen europäischen Städten.
Internationale Finanzinvestoren verändern den Wohnungsmarkt mit dramatischen sozialen Folgen, die „Politik ist in allen Städten ähnlich ratlos“ und das Mantra „Bauen, Bauen, Bauen“ hilft überhaupt nicht.

Wir dokumentieren:

Die gemeinsame Recherche von Journalist*innen in 16 europäischen Städten:

https://interaktiv.tagesspiegel.de/lab/mietmarktlabor-berlin-wie-internationales-investment-den-mietmarkt-veraendert/

Artikel und Analysen zur Frage, für wen eigentlich neu gebaut wird:

https://www.mopo.de/hamburg/neubauwohnungen-nur-noch-fuer-gutverdiener-wo-mieter-richtig-draufzahlen-muessen-38330610?originalReferrer=https://t.co/

https://www.immowelt-group.com/presse/pressemitteilungenkontakt/immoweltde/2021-1/neubau-vs-bestand-gut-100-euro-mehr-miete-in-essen-und-duesseldorf-rund-300-euro-in-muenchen-und-stuttgart/

Und: Es werden immer mehr möblierte Wohnungen gebaut – auch das keine neue Erkenntnis für Potsdam:

https://www.immobilien-zeitung.de/1000079017/marktanteil-moeblierten-wohnungen-wird-immer-groesser

Ein abschließendes Statement aus der Tagesspiegel – Veröffentlichung wollen wir Euch aber nicht vorenthalten:

„Der Geldstrom in den Wohnungsmarkt wird zu einer Art selbsterfüllenden Prophezeiung. Weil die Wohnungspreise steigen, können sich weniger Leute eine leisten. Die, die es noch können, werden aus Angst vor hohen Mieten trotzdem versuchen, eine zu kaufen, was den Preis noch weiter steigert. Also wohnen langfristig wahrscheinlich eher mehr Leute zur Miete. Und das macht Wohnungen aus Investmentsicht noch rentabler.

Das ist die Sicht von oben. Am Boden, bei den Leuten, wo die Wohnungen nicht Investment heißen, sondern Zuhause, führt die Kapitalverschiebung zu tiefen Rissen im Stadtleben. Denn bevor Wohnungen erst zu Paketen von Hunderten, dann Tausenden geschnürt, renoviert, vermietet und weitergehandelt werden können, sind oft diejenigen im Weg, die darin wohnen.“


Das Problem heißt Kapitalismus!

Die Entscheidung über den Berliner Mietendeckel hat noch einmal ganz deutlich gemacht: In einer Gesellschaft, wo alles zu Ware wird, ist keine Gerechtigkeit zu erwarten.
Endlich gibt es eine Demonstration in Potsdam, wo genau die Analyse im Mittelpunkt der Kritik an der Coronapolitik steht. Statt Nazisschwurblern und neoliberalen Krisengewinnlern hinterher zu rennen, gilt es, das Problem beim Namen zu nennen – egal ob bei Corona oder Mietenwahnsinn: Es geht um Kapitalismus!

Wir dokumentieren:
Solidarische Zukunft statt Kapitalismus!?

DEMO am 24. April | 14:00 | Rathaus Babelsberg:
MIT ABSTAND UND MASKE – KRITIK STATT GESCHWURBEL

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Potsdam versucht es noch nicht mal…

Potsdam nach dem Aus für den Mietendeckel in Berlin:
Alles ist besser, als nichts zu tun!

Am Donnerstag dieser Woche hat das Bundesverfassungsgericht den Berliner Mietendeckel für nichtig erklärt.
Hat das was mit Potsdam zu tun?

Ganz bestimmt.
Seit Jahren weichen große Immobilienkonzerne nach Potsdam aus, weil ihnen in Berlin zu strenge Regeln gesetzt werden.
Seit Jahren nutzen Immobilienkonzerne und Finanzinvestoren die fehlenden Regeln in Potsdam aus, um hier Häuser zu kaufen, Anlageobjekte zu errichten, Mietwohnungen in Möblierte – und Eigentumswohnungen umzuwandeln.

Und jetzt sagt das Bundesverfassungsgericht eben diesen Immobilienbesitzer*innen: Kommunen und Länder dürfen euren Profit nicht begrenzen, macht, was ihr wollt.

Es ist nicht schwer zu verstehen, was dies für eine Stadt bedeutet, die bisher eigentlich gar keine Instrumente verwendet, um den Mietenwahnsinn wenigstens ein wenig zu begrenzen.

Wenn aktuell mit dem Finger auf R2G in Berlin gezeigt wird, weil sie angeblich die Mieter*innen in der Stadt in der Stadt getäuscht hätten, dann können wir mit dem Finger auf genau die gleiche Koalition in Potsdam zeigen:

Ihr habt es nicht einmal versucht.

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Bürger*innen fragen – Politiker*innen antworten?!

Wir dokumentieren:
Eine richtig gute Aktion von Fridays for Future hier in Potsdam.

https://fff-potsdam.de/

+++ Mitmachaktion: Wir fordern Antworten +++

Am Wochenende haben wir auf dem Housingday eine E-Mail-Kampagne angekündigt. Jetzt geht es los – seid ihr dabei?

Hallo ihr lieben,

beim Thema Stadtentwicklung merken wir, dass es viele offene Fragen gibt.
Warum erstellt die Pro Potsdam sich Gefälligkeitsgutachten zum Staudenhof?

Wie soll bezahlbarer Wohnraum funktionieren?

Wieso werden in Babelsberg die Frischluftzufuhren am Horstweg von Investoren zugebaut?

Wie sieht die klimaneutrale Stadt Potsdam aus, wenn beim Bau niemand darüber nachdenkt?

Warum verzögert sich die Planung von Radwegen wegen Personalmangel um Jahre, während für Finanzinvestoren aus der Ölbranche ein beschleunigtes Verfahren zu Teil wird, wie am RAW-Gelände?

Wir wollen Antworten – und die wollen wir jetzt

Daher fragen wir nach und sammeln dafür Fragen – vor allem auch von euch. Was hast du zur Stadtentwicklung im Sinn? Egal ob klein oder groß, ein Haus in deiner Straße oder das Rechenzentrum. Schaut auf https://fff-potsdam.de vorbei und schreibt sie uns. Oder schließt euch offenen Fragen an.

Macht alle mit und zeigt der Stadt, dass wir ihr auf die Finger schauen.

Weitere kritische Informationen zur Stadtentwicklung findet ihr auch auf http://potsdam-stadtfueralle.de/

Falls ihr Diskussionsbedarf habt, nutzt gerne unsere Diskussionsgruppena auf Telegram und WhatsApp oder die Socialmediakanäle. 🗣

Liebe Grüße
Eure FFF Potsdam

Potsdam für Menschen, statt für Profite!

Das war der Housing Action Day 2021 in Potsdam

Es gibt eine klare Botschaft nach dem Housing Action Day in Potsdam:
Die kritische Stadtgesellschaft ist zurück!

Trotz den Corona – Einschränkungen, dem angekündigten Regenwetter haben heute in Potsdam hunderte Menschen gegen Mietenwahnsinn und Verdrängung, für eine „Stadt für alle“ demonstriert!
Insgesamt hatten sich 12 Mieter*inneninitiativen, Organisationen und Gruppen dem Aufruf des Netzwerkes „Stadt für alle“ angeschlossen.

„Potsdam für Menschen, statt für Profite!“ weiterlesen

Das Angebot des Tages!

Punktgenau zum Housing Action Day haben wir uns entschieden, selbst in das Geschäft mit „Möblierten Wohnungen“ einzusteigen!
In Potsdam geht das besonders leicht, die Stadt kümmert sich nicht drum, genehmigt eh alles oder freut sich über neue Mikroappartements. Der Markt gibt astronomische Mieten her, weder Mietpreisbremse noch Mietenspiegel greifen.

Toll.

Hier kommt unser aktuelles Angebot:

Greifen Sie zu! Schreiben Sie uns, wir freuen uns auf Ihr Interesse!

Wem das alles nicht genug ist, sei hier noch einmal unser Dossier „Von Potsdam nach Panama und zurück“ ans Herz und zum Lesen gelegt, der genau dieses Geschäftsmodell recherchiert hat:

Aktionstag zum Housing Action Day 2021 in Potsdam!

Los geht es!
Überall in Potsdam werden Menschen aktiv, um gegen Mietenwahnsinn und Verdrängung zu protestieren!
In kleinen Gruppen werden Orte von Immobilienspekulation und unsäglicher Stadtpolitik markiert.

Hier kommt eine erste Auswahl:

Deutsche Wohnen enteignen am Vermietungsbüro in Potsdam
Der Wahnsinn mit dem möblierten Wohnen in Potsdam West
Gegen den Abriss des Staudenhofs!
Ein Mietendeckel für die ProPotsdam
Gegen Immobilienspekulation und Zerstörung von Waldflächen am (ehemaligen) Nuthewäldchen

Potsdam braucht dringend einen Kurswechsel!

Pressemitteilung vom 26. März 2021

Am Samstag, den 27. März 2021 findet in vielen Städten in Europa der Housing
Action Day statt. Auch in diesem Jahr beteiligt sich das Netzwerk „Stadt für alle“
Potsdam mit einem eigenen Aufruf und Aktionen an dem Aktionstag.

Inzwischen haben sich sehr viele und unterschiedliche Organisationen und Initiativen unserem Aufrufangeschlossen. Die unterschiedlichen Gründe zeigen sehr deutlich, warum wir die Stadt – und Mietenpolitik in Potsdam so stark kritisieren.

Auf einige Punkte wollen wir im Vorfeld der Aktionen morgen hier genauer eingehen – sie sind auch Ziele konkreter Aktionen morgen zum Housing Action Day 2021 in Potsdam.

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