Staudenhof: Abriss oder Erhaltung?

Wir dokumentieren:
Offener Brief des Landesverbandes „Bund Deutscher Architektinnen und Architekten“

„… Mit Phantasie, mit kreativem und konzeptionellem Denken, könnte die Stadt Potsdam ein vorbildliches und begeisterndes Zukunftsbild für dieses Gebäude entwerfen. Es könnten viele der für die soziale Mischung wichtigen preiswerten Wohnungen erhalten bleiben. Der soziale und ökologisch richtige Weg ist nicht der Abriss, sondern die behutsame Sanierung und der Erhalt.“

Ein Kommentar

  1. Der Offene Brief zur Frage der Erhaltung oder des Abrisses des sog. Staudenhofes in Potsdam ist mehr als nur ein Leserbrief. Wäre das Gebäude eine Person, so könnte man deuten, die Autoren verneigen sich vor ihrer Mutter und ihrem Vater. Die unaufgeregte sachliche Beschreibung einer überlieferten schöpferischen Leistung beruhigt in der zuweilen sehr alternativlos erscheinenden Debatte um die Beseitigung letzter herausragender Zeugnisse einer bestimmten Bauepoche. Die Autoren richten all diejenigen auf, die den Wert des Hauses erkennen, die die Zukunft des Bauens im Bestand und nicht in dessen vollständigem Ersatz sehen, die nachhaltiges Planen und Bauen sehr wohl begründen können, an Stelle populären Versprühens von Parolen. Sie schließen ihren Appel mit einer wundervollen Vision: Mit Phantasie, mit kreativem und konzeptionellem Denken, könnte die Stadt Potsdam ein
    vorbildliches und begeisterndes Zukunftsbild für dieses Gebäude entwerfen.
    Werben wir weiter um diesen baulichen Zeitzeugen, solange er noch bei uns in der Mitte der Stadt ist.

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