Stiftung Garnisonkirche stellt fest: „Es war kein Ort des Widerstands“

Die Pressekonferenz der Stiftung Garnisonkirche am heutigen Freitag ist eine späte Belobigung der Projektgegner*innen! Die Garnisonkirche war kein Ort der Opfer, sondern der Täter. Es wurde deutlich, dass der „Tag von Potsdam“ kein singuläres Ereignis war, denn er war das Ergebnis einer über Jahrhunderte praktizierten symbolischen Aneignung des Gotteshauses. Diese erhielt mit dem Ende der Monarchie und dem bestehenbleibenden Nationalismus eine neue Dynamik. Nachdem dies die Kritiker*innen seit fast 30 Jahren anmerken und spätestens mit dem Grünzig-Buch 2017 wissenschaftlich belegen konnten, stellt dies nun auch die Stiftung fest. …

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Tag von Potsdam – Teil 2 – Beginn der Vernunft?

Anlässlich des „Jahrestages“ des Tages von Potsdam fand bereits am 18.03.2019 in der Nikolaikirche eine Gedenkveranstaltung statt. Oberbürgermeister Mike Schubert sprach sich für eine aktivere Auseinandersetzung mit der NS-Geschichte von Potsdam aus. „Wer aus der Geschichte lernen will, der muss sich mit ihr auseinandersetzen.“ Nur so lasse sich der Verlauf der Geschichte beeinflussen, das sei die „größte Lehre aus der Tragödie zwischen 1933 und 1945“.

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