Offener Brief der BI „Babelsberger Wasserfreunde“

Wir dokumentieren:

Offener Brief: An die Stadtverordneten der Stadt Potsdam zum Konflikt um das Strandbad, den Seesportclub und die Stiftung

Sehr geehrte Stadtverordnete, sehr geehrter Stadtverordneter,

mit großer Bestürzung haben wir erfahren, dass der Hauptausschuss der Stadtverordnetenversammlung bereits heute über den Vertrag mit der Stiftung über die Verlegung des Strandbades Babelsberg beraten und u.U. bereits eine Vorentscheidung treffen will, bevor überhaupt eine ernstzunehmende Bürgerbeteiligung stattgefunden hat.

Dieser Vertrag geht ganz stark zu Lasten der Stadt, vor allem der Babelsberger Bevölkerung durch die starke Einschränkung der Bademöglichkeiten in Babelsberg und zu Lasten des Seesportclubs. Er widerspricht den Wünschen der Bevölkerung und völlig Ihren Beschlüssen zum Klimanotstand. Es werden vorhandene Ressourcen vernichtet. Während der Coronakrise, bei der noch sehr viel Mittel benötigt werden, um die sozialen und wirtschaftlichen Folgen zu mildern, ist ein solcher Beschluss völlig unangebracht.

Deshalb bitten wir Sie ganz dringend, diesem Beschluss zurückzustellen bis wieder eine breite öffentliche Diskussion möglich ist und achten Sie bitte auch darauf, dass durch die Schlösserstiftung keine vorzeitigen Maßnahmen, wie Abbruch der Bootshalle, ergriffen werden. Für diesen Beschluss besteht keinerlei Eile!

Bitte nehmen Sie die Petition zum Strandbad und Bootshaus zur Kenntnis mit über 2200 Unterschriften: https://www.openpetition.de/petition/online/rettet-das-strandbad-babelsberg

Mit freundlichen Grüßen

im Auftrag der Initiative „Babelsberger Wasserfreunde“

Klara Müller , Ekkehart Schöll

Trotz der Einschränkungen des öffentlichen Lebens …

… der Protest gegen den unsäglichen Deal von Schlösserstiftung und Stadtverwaltung Potsdam geht weiter!
Heute haben rund 15 Aktivist*innen Transparente aufgehangen, Flugblätter verteilt, Unterschriften gesammlt.
Und sie haben viel Zustimmung gefunden.
Unser Widerstand geht weiter!
Keine Verkleinerung des Strandbads! Keine Vertreibung des Seesportklubs!
Badestellen bleiben!

BI „Babelsberger Wasserfreunde“

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Wir werden „Vor Ort“ sein!

Wir dokumentieren: Aufruf der BI „Babelsberger Wasserfreunde“

Nachdem Schlösserstiftung und Stadt bei der arroganten Vorstellung ihres „klugen Kompromisses“ zum Flächentausch im Park Babelsberg heftigen Gegenwind bekommen haben und ins stottern geraten sind, wollen sie ihre Untertanen …äähm.. die Bürger*innen der Stadt nun nocheinmal im Rahmen einer Vor-Ort-Begehung von den Schlauheiten und Schönheiten ihrer Pläne überzeugen.

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Bürger*innenversammlung „Wildbaden in Preußen“

Das Strandbad vor der Vertreibung

Mehr als eigenartig war die Versammlung zur Verlagerung des Strandbades Babelsberg. Angekündigt von der Stadt unter der Rubrik „Bürgerbeteiligung“ wurde eine reine Informationsveranstaltung geboten bei der nur Fragen zulässig waren. Die Meinung der Bürger war nicht gefragt, Diskussionen unerwünscht. Bereits knapp 2 Wochen danach sollen endgültige Beschlüsse dazu durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden. Ist das die erwünschte Art der Bürgerbeteiligung, auf die die Stadt so viel Wert legt?

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